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Michaela Böckmann

Eintrag #3010 | 25.06.2012 00:54 Uhr | Website

Mein Name ist Michaela Böckmann, Baujahr 1960, geboren und aufgewachsen in der DDR. Ich erlebe eine glückliche und behütete Kindheit und lerne bereits mit 15 Jahren die Liebe meines Lebens kennen. 3 Kinder und bisher 4 Enkel, die daraus folgten. Der Traum vom Fliegen wird unseren Weg lange Zeit bestimmen. 1990 die Wende, das Ende, die Neuorientierung. 2010 anlässlich unserer 50. Geburtstage und der hoffentlich überstandenen Krebserkrankung meines Mannes schaute ich zurück und brachte meine Erinnerungen zu Papier und es entstanden Geschichten, Geschichten, die das Leben schrieb, die unser Lebens schrieb. Das war die Geburt von "Ostwind".

"Ostwind-zwei Himmelsstürmer und ihre ganz persönlichen Katastrophen"
erzählt über unsere gemeinsamen Jahre zwischen 1976 und 1990. Ich berichte über die Herrlich- aber eben auch Wunderlichkeiten, die uns das Leben in der DDR brachte. Ich öffne dem Leser mein Herz, lasse ihn hinter die Fassade schauen und an meinen schönsten aber auch schwersten Momenten teilhaben.

Mittlerweile habe ich die Fortsetzung fertiggestellt. Unter dem Titel:
"Ostwind- zwei Himmelsstürmer und ihr Weg nach der Bruchlandung"
erzähle ich, wie sich unser unser ganz persönlicher Weg durch die Irrungen und Wirrungen der jüngsten deutschen Geschichte gestaltete.

Ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn ich euch für meine Geschichte interessieren konnte und der Ostwind auf diesem Wege weiterwehen kann.

Herzlichst Michaela Böckmann.

Ch.Günther

Eintrag #3009 | 09.06.2012 15:23 Uhr |

Hallo Ehemalige vom HG35 in Briest,
Vielleicht kann mir jemand Auskunft über den Verbleib des Hubschraubers Mi4 563/Salonausführung geben.Ich war Wart auf dieser Maschine von 1970-1973 schon etwas her, aber vielleicht erinnert sich jemand. Ansonsten sind diese Seiten auf die ich leider erst heute gestoßen bin sehr informativ und ausführlich gestaltet.

René Tittmann

Eintrag #3008 | 28.05.2012 21:35 Uhr |

Angeregt durch die Nachricht vom bedauerlichen Ableben von Herrn Glänzel möchte mich gern in das allgemeine Erinnerungsgeraschel mit diesem Beitrag einbringen:

Herr Glänzel – damals Major Glänzel – ist mir als stellvertretender Stabschef im Gedächtnis, und zwar speziell bei zwei konkreten „Vorfällen“ während des morgendlichen Antretens der Offizierschülerzüge vor dem Schulgebäude der Werner-Seelenbinder-Kaserne (WSK).

Sowohl Verwunderung als auch Heiterkeit hat Major Glänzel hervorgerufen, als er nach der Meldung der angetretenen Züge an den Stabschef „Rührt euch, Setzen“ befohlen hat. Wohl aus Erfahrung mit verwirrenden Anweisungen von Major Glänzel haben sich die Kameraden spontan, aber mit einem deutlichen Schmunzeln und vernehmbarer „UnRuhe im Glied“ entschieden, diese Aufforderung zum Platznehmen auf dem blanken Pflaster zu ignorieren.

Für einen besonderen Höhepunkt hat Major Glänzel aber gesorgt, als er sich an einem anderen Morgen von einigen aus den Fenstern der oberen Etagen des Schulgebäudes heraus lärmenden Offiziersschülern gestört fühlte. In seinem Drang zu Disziplin blieb ihm wohl nichts anderes, als sich umzuwenden und mit den angetretenen Offiziersschülern im Rücken nach oben zu rufen „Wenn dort oben nicht gleich Ruhe ist, komm ich hoch und hohl mir einen runter!“. Eine offenbar eklatante Fehlinterpretation des Gehörten hat bei den angetretenen Kameraden für minutenlange Heiterkeit gesorgt, wobei die militärische Formation erheblich in Unordnung geriet.

Schade, daß er nun nicht mehr ist. Er war einer der lustigsten Offiziere im HAG-35.

René

Burkhard

Eintrag #3007 | 06.05.2012 07:57 Uhr | Website

Super tolle Homepage, schöne Bilder und gute Infos-Gruß aus Haltern am See/Sythen-Karnickelhausen.

Svenja

Eintrag #3006 | 26.04.2012 05:38 Uhr |

Hallo Herr Hietschold,
es gibt zahlreiche Seiten, die versuchen Aerodynamik zu erklaeren oder die Frage "Warum fliegt ein Flugzeug" korrekt zu beantworten. Diese hier ist eine der besten! Nun endlich habe ich die Zusammenhaenge von Druck, Geschwindigkeit, Reibung, Energie und vielem mehr verstanden! Auch wenn es vielleicht nicht die (einzig) richtige Antwort auf die Warum-Frage ist, wurde ich hier fuer meine Probleme fuendig (wie kommt es zum Stroemungsabriss)!
Die Infos waren mir eine gross Hilfe zur Bearbeitung meiner Projektarbeit! Herzlichen Dank!


Kommentar: Danke für die Blumen... dann schauen wir mal nach dem Strömungsabriss! Passiert, wenn die Strömung nicht mehr dem Profilverlauf folgen kann und so aus dem laminaren, anliegenden Zustand über das turbulente Stadium dazu übergeht, sich vom Flügel zu lösen. Der Punkt ist u.a. abhängig von Anstellwinkel und Geschwindigkeit.
Ich habe insgesamt zum Thema Strömungsverlauf mal einige Videos zusammengesucht; diese Rauchfaden-Kammern fanden wir ja schon als Schüler immer ganz toll und eindrucksvoll. Hier ist jetzt der Verlust der laminaren Strömung bis hin zum Strömungsabriss gut zu erkennen. Klick!

Erfurth, Gerd

Eintrag #3005 | 21.04.2012 13:38 Uhr |

Hallo Herr Hietschold
Zur Vervollständigung Eurer Liste ehem. HSF:
Gerd Erfurth,
OSL
HS-16 K-Kdr
KHG-67 Aufkl./KHG
MB III L-GA
KHG-5 K-KHG-5.

Schulze

Eintrag #3004 | 19.04.2012 13:17 Uhr |

Hallo zusammen,
großes Lob für deine Seite.
Bin auf der Suche nach Olaf Wichmann,aber besser bekannt als "Locke"!
War mit Ihm zusammen in Kamenz,Pilotenausbildung.
Vielleicht kennt Ihn jemand?????
Grüße an alle ehemaligen Flieger!
Thomas Schulze

Jens Bartholome

Eintrag #3003 | 17.04.2012 22:37 Uhr |

Hallo,
Super-Seite, ist das wirklich soo lange her...?
War von 84-88 an der OHS, Frunse-Zug, anschl. KHG "F.v.Schill"
Grüße an alle Ehemaligen
Jens

J.Schönfelder

Eintrag #3002 | 28.03.2012 19:43 Uhr |

Hallo Herr Hietschold,

zuerst Gratulation zu der gelungenen Seite und den enthaltenen Informationen; habe noch nirgends eine bessere Zusammenfassung gefunden.

Auf Ihrer Seite konnte ich vieles rekapitulieren, was ich früher einmal selbst erlebt habe. Die Erlebnisse beim Einrücken, während der ausbildung usw. waren zwar nicht mit Ihren Erlebnissen identisch - es gibt aber viele Parallelen. (Zur Erläuterung: Ich war EK85/II E-Spez. in Salzwedel und deshalb auch einen Monat zur Umschulung von Mi24 auf Mi8 in Brandenburg. Kann es sein, dass ich den Namen Drosdzol aus den Danksagungen aus Salzwedel kenne?)


Kommentar: Kurz und knapp: ja. Alles andere persönlich :-).

Andy Heine

Eintrag #3000 | 25.02.2012 08:15 Uhr |

Hallo Herr Hietschold,

Hochachtung!

Ihre Internetseiten sind echt der Hammer :-)

Selbst bin ich kein Lfz-Führer, war aber 4 Jahre bei der BW als HubMech in Fritzlar HflgReg36, hier in der Wartung von BO 105 PAH.
Während meiner Dienstzeit habe ich einige Zeit in Cottbus verbracht und da sehr nette Kameraden kennen gelernt.

Begeistert bin ich beim lesen der Theorie und Technik, in alte Zeiten abgedriftet und wollte mich dafür recht herzlich bei Ihnen bedanken!

Sehr interessiert werde ich weiterhin Ihr Schaffen verfolgen…

Begeisterte Grüße aus Nordhessen
Andy

Erik Könitzer

Eintrag #2999 | 23.02.2012 00:39 Uhr |

eh Leute, ich hab gerade gelesen, dass der Gen. OSL Glänzel schon verstorben ist. Wusstet ihr das? Knapp 60 und schon in der Truhe... Mensch, der Gerhard hat mir ne 2 auf die erste Strecke gegeben, der war mein Held!!! auch wenn ich ihn als Landsmann nie so richtig verstanden habe... RIP


Kommentar: Tja, nun ist unser Soll an Sterbemeldungen auf alle Fälle für eine ganze Weile bedient.
Dass unser Mi-2-Staffelkommandeuer G.Glänzel von uns gegangen ist, wusste ich nicht. Noch vor nicht allzu langer Zeit hatte ich Kontakt mit ihm.
Klar, die Zeiten damals waren nicht einfach mit ihm
(wenn auch teilweise lustig: "...und dann musste der Offiziersschüler K. in die chirurgische Ambulation...". Die Staffelappelle an jedem Mittwoch waren legendär :-) ), nicht alles, was aus seinem Munde und aus seiner Feder kam, traf unseren Nerv und unser Verständnis, verschaffte aber oftmals einen guten Start in den Mittwoch.
Und die meisten OS waren froh, irgendwann mit der I.HAS abgeschlossen zu haben. Unvergessen allerdings sein halbstündiger Vortrag angesichts unserer Tiefflieger-Allüren im  1.Studienjahr; trotz aller Bitternis des Themas erinnern wir uns an sein "...und da ist nur noch bludischer Schaum...".
Aber betroffen machen Nachrichten vom Tod eines ehemaligen Wegbegleiters allemal; die Reihen werden dünner- auch das so ganz ohne Zynismus ausgedrückt. In diesem Sinne zeigen wir ehrliche Anteilnahme - oder, um mit (Deinen) neudeutschen Abkürzungen zu arbeiten: RIP.

Uwe Graff

Eintrag #2998 | 22.02.2012 08:49 Uhr |

Ebenfalls ein herzliches Hallo an alle ehemaligen Kameraden. Ich muss leider - wie mein Vorredner - eine traurige Nachricht bekannt geben.
Am vergangenen Freitag (17.02.2012) ist mein Kollege Holger Stenzel nach langer schwerer Krankheit verstorben. Sicherlich wird der eine oder andere ihn noch aus der gemeinsamen GST- oder NVA - Zeit kennen. Holger war von 1986 - 1990 Offiziersschueler in der Verwendung Jagdflieger in Bautzen/Rothenburg.

Obwohl er sehr optimistisch war und schon wieder an die Fliegerei und den Wiedereinstieg in die Arbeit dachte, hat er es doch nicht geschafft. RIP.

Uwe (ehemaliger OS TAS-45 1986-1990)

Ulf Kruft

Eintrag #2997 | 27.01.2012 12:54 Uhr | Website

Ein Hallo an alle ehemaligen Kameraden.
Ich möchte an dieser Stelle an Bernd Michael Wobar gedenken. Er war von 1987 bis 1989 OS im HAG-35.
Bernd war aktiv im Fliegerclub Bronkow.
Am 31.10.2010 ist Bernd mit einer "Z" bei Zahna abgestürzt und ums Leben gekommen.
Wir werden "Lenin" nie vergessen.

Andreas Klostermann

Eintrag #2996 | 26.01.2012 17:46 Uhr | Website

Respekt und Bewunderung für die Gestaltung dieser sehr informativen und detailgetreuen Seiten über die NVA-Fliegerei / Hubschrauber. Du hast es geschafft diese Seiten nicht nur mit sehr viel Wissen und Erinnerungen aus alten Zeiten zu füllen, sondern diese auch toll grafisch in Szene zu setzen. Da ich selber ganz nebenbei einige Seiten mit einem CMS-System kreiert habe, kann ich beurteilen wieviel Mühe und Aufwand dies kostet. Besonders begeistert bin ich von den beiden Cockpits Mi-2 und Mi-8 im Bereich Kabinentraining, wo die Funktionen aller Schalter und Instrumente interaktiv erklärt werden. Alles sehr real. Auch das kann ich beurteilen, da ich von 1983-1987 ebenfalls als Militärflieger auf Mi-2 und Mi-8 ausgebildet wurden bin und meinen späteren Dienst dann im THG-34 versehen habe. Nach noch 2 Jahren Bundeswehr bin ich dann in die zivile Fliegerei gewechselt und fliege seit gut 20 Jahren Hubschrauber in der Polizeihubschrauberstaffel Brandenburg. Mittlerweile aktuell auf dem Muster EC 135. Ein Kollege von mir (Th.Brökel) ist aus deinem OHS-Jahrgang und fliegt hier ebenfalls EC. Sehr interessant zu lesen sind auch die Gästebucheinträge von "Ehemaligen", so z.B. Herr Newiger, der uns mit Elektrospezialausrüstung das Leben "schwer" gemacht hat. Den ehemaligen Oberst Zahl (zuletzt wohl Geschwaderkommandeur HAG-35) traf ich in 2011 bei der Potsdamer Schlössernacht. So schließt sich immer wieder der Kreis. Interessiert wäre ich auch an dem einen oder anderen Download vergangener fliegerischer Dokumente für die eigene Traditionskiste. Auf jeden Fall habe ich diese Seite meinen Lesezeichen zugefügt um hin und wieder mal in alten Zeiten zu stöbern. Insofern weiter ein gutes Händchen für die NVA-Flieger Webseite.

Stefan

Eintrag #2995 | 25.01.2012 02:35 Uhr |

Große Anerkennung für diese Seite!

Ich bin mehr oder weniger zufällig hier gelandet, es ist immer wieder erstaunlich, was Google doch gelegentlich an Beispielen hochwertiger Arbeit auftut! Ihre Seite verbindet exellente Kentnisse der Materie mit einer sehr ansprechenden Textgestaltung. Mit anderen Worten: Ihnen gelingt es vortrefflich, vor allem auch die menschliche Seite der Fliegerei in der NVA mit einzubringen. Somit Lesen sich Ihre Texte wie von selbst. Und das ist in diesem Metier ganz und gar keine Selbstverständlichkeit. Ich würde ein von Ihnen erschienendes Buch sofort kaufen!
Dass das mit der Fliegerei nicht immer so klappt, wie man das sich alles so erhofft hat, das ist schon eine sehr bittere Pille. Davon kann ich auch ein kleines Liedchen singen. Somit sind Sie mit Sicherheit nicht alleine, wenn Sie in der Rückschau vielleicht ein bisschen wehmütig werden. Dennoch können Sie meines Erachtens auf das von Ihnen Geleistete stolz sein, die Ausbildung mit der Note "1" abzuschließen hat sicher nicht jeder bei Ihnen im Lehrgang zustande gebracht.

Anerkennende Grüße!

Dieter Kube

Eintrag #2992 | 12.12.2011 12:05 Uhr |

Hallo Herr Hietschold!

Es ist schon ein Weilchen her, als ich bei den Hubschraubern des damaligen HG -31 am Hubschrauber Mi-4 mit der takt. Nr. 554 in der 2. Staffel unter OSL Oldenburg und Staffeltechniker Hptm. Rothe, später dann Oltn. Barthels den technischen Dienst als Wart, später dann auch als fliegender Wart, versah. Das war in der Zeit von 1968 – 1971 der Fall, also schon ein paar Jährchen her. Durch Zufall stieß ich beim Internetstöbern nach Informationen über das HG-31 (HG-34) auf Ihre Webseite. Donnerwetter, dachte ich so bei mir, da hat sich einer aber sehr viel Mühe gegeben. Beim weiterlesen konnte ich erkennen, dass da sehr viel Herzblut und technisches Verständnis dahinter steckt. Auch bei mir wurden viele Details wieder aufgeweckt, an die ich mich eigentlich nicht mehr erinnert hatte, selbst viele technische Feinheiten waren mit einem Mal wieder da. Anfangs wollte ich nur ein paar Informationen über den Flugplatz Briest und über die damals dort stationierten Hubschrauber auffrischen, aber nach kurzer Zeit musste ich feststellen, dass mich das Thema doch sehr gepackt hatte. Schön, dass es eine Seite mit diesem umfangreichen Fachwissen gibt, spannend und immer wieder entdeckt man neue Details.
Beim Lesen des Gästebuchs habe ich feststellen müssen, dass es doch sehr unterschiedliche Betrachtungsweisen gibt. Z.B. konnte ich als Mitglied der technischen Crew nie feststellen, dass es eine herablassende Art der Piloten gegenüber dem technischen Personal gab. Im Gegenteil, ein freundliches Verhältnis war die Regel und nicht die Ausnahme. Da war ich schon über ein paar Kommentare im Gästebuch erstaunt. Aber wie man in den Wald hineinruft…..!
Während meiner aktiven Zeit habe ich im HG 31 in einer Band gespielt, der LSK-Combo, vielleicht kann sich noch der Eine oder Andere daran erinnern. Zum Manöverball des Manövers Waffenbrüderschaft 1970 in Schönebeck durften wir dort spielen, eine tolle Erinnerung.
2008 habe ich noch mal eine Besichtigung des Flugplatzes mitgemacht und konnte viele Details wiedererkennen, aber die Baracken der damaligen 2. Staffel gibt es schon lange nicht mehr und baulich hatte sich auch so einiges verändert. Leider hat der Vandalismus viele Schmutz und Zerstörung hinterlassen, aber so ist es nun mal, die Zeit des Flugplatzes ist vorbei, die der Erinnerungen noch lange nicht! Deshalb vielen Dank für die tollen gedanklichen Schubser, die sie mir verpasst haben.

Dieter Kube

Uwe Jürgen Hoffmann

Eintrag #2991 | 05.12.2011 17:51 Uhr |

Wir sind stolz auf Euch. Ihr habt Euren Auftrag pflichtgemäß erfüllt. Auch wenn wir damals auf der anderen Seite standen, denke ich ist es gut zu hören, dass hier noch Kamaradschaft gepflegt wird.
Im Buch der deutschen Geschichte, nimmt der NVA Flieger einen hohen Stellenwert
ein.
Auch wenn ich zu den Bürgern der alten Bundesländern zähle, habe ich Eure Berichte und auch die Geschichter der MIG 21 mit Interesse verfolgt.

Wiedemann

Eintrag #2990 | 20.11.2011 20:50 Uhr |

Nun meldet sich auch mein ehemaliger Geschwaderkommandeur ,war nur BT auf der TB aber uns hat man gebraucht unter anderm zum Heizen ,Außenlast und für Tips wie man die lästige Bombe loswird ;-)

Rene Kluttig

Eintrag #2984 | 12.11.2011 22:47 Uhr |

RESPEKT für die tollen Seiten. Vieles konnte man sich wieder in Erinnung bringen. Ganz tolle Arbeit!!! FS ab 08.1988 mit Schmidti,Rutz,Gadge,Pich usw

Gerd Erfurth

Eintrag #2983 | 11.11.2011 18:25 Uhr |

Wo kann ich Peter Zahl, Gerd Franke oder ähnliche Größen finden?


Kommentar: Im Zweifelsfalle habe auch ich Kontaktdaten einiger Ehemaliger...
Tja, und Gerd Franke weilt leider seit vielen Jahren nicht mehr unter uns. Er kam 1999 bei einem Flugunfall ums Leben

Siegfried Newiger

Eintrag #2981 | 10.11.2011 10:35 Uhr | Website

Guten Tag Damen und Herren,

die Sektion für HSF ist zwar ehemalig, aber noch lebendig!
Bei unserer Fahrt nach D.gemeinsam mit meiner Ehefrau Anfang Oktober habe ich herumtelefoniert und erfahren, dass sich die alten Herren am 22.10.2011 in Brandenburg treffen wollten. Wie jedes Jahr einmal. Es wurde bedauert, dass ich mich da noch nie habe sehen lassen.
Auf der Rückreise im Auto hat meine Finanzministerin mir angeboten, mich zu sponsern. Also gerade angekommen und wieder zurück. Weil die Verbindung aus der Ukraine ab Herbst jeden Jahres per Zug nur 3 x wöchentlich besteht, haben wir alle Register an Verbindungen ziehen müssen, damit ich mit Mühe ein Ticket nach Berlin für den 21.10. bekam. Dort am 22. mit fast 2 Stunden Verspätung angekommen, in einem clean-room (Welch herrliches Deutsch!) des Bahnhofs meine Bartstoppel entsorgt und auf nach Brandenburg.
Hat sich sehr verändert die Stadt, die ich wie die alten Mitkämpfer vor 24 Jahren letztmalig gesehen habe.
Gegen 16 Uhr vor den Bismarckterassen auf Lauer gelegen, bis das letzte Taxi abgefahren war. Dann mit Rollikoffer hinein. Von einem, der mich nicht erkannte, die sofortige Bemerkung: "Hier ist geschlossene Gesellschaft." Als Antwort: "Nach 24 Jahren und 1500 km Anfahrtsweg hat eine ehemaliger OSL als Fachgruppenleiter doch eher "standing ovations" verdient als solch einen Empfang." Kehrtwendung und "gespielt" ab. Dann ging es los ...
Es war gut, wie wir mit meiner Frau entschieden hatten.
Mit mitgebrachtem ukrainischen Wodka, auf Gewürzpaprika mit Honig veredelt, habe ich die gemischte Gesellschaft (mit Ehefrauen) gebeten unter anderem darauf anzustoßen, dass wir wissentlich auf Grund unserer Ausbildung nicht einen einzigen unter unseren OS und später Offizieren verloren habe. Also auf unser reines Gewissen bezüglich unseres gewählten Berufes für diese Zeit.

Wir haben leider nicht alle wiedergetroffen. Das Leben geht seinen Gang - und daneben auch das Sterben ...
Wer sich noch an OSL Enders (Lehrfach Zelle) erinnert - mit fast 80 Jahren durch seine Tochter zum Treffen begleitet. Der Lehrer für die Kommandosprache Russisch, Zivilangestellter Paul Rehor - seit Langem ständig unterwegs mit humanitärer Hilfe für die Ärmsten in Weißrussland ...
Genug. Es war bewegend und weder wein- noch bierseelig, mein Wodka bekam vom Wirt eine Sondergenehmigung.

Alles in allem: ich bin stolz darauf, einer aus diesem Kollektiv zu sein. Team bekomme ich nicht über die Lippen ...

Allen Lesern wünsche ich Gesundheit und Erfolg, dazu viel Liebe geben und empfangen zu können.

Siegfried Newiger

Nachtrag:
An Wodka war es eine Flasche mit 0,7 Litern - bei einem kleinen Saal voll Personen also nur etwas zum Nippen ...

Hans Bruno Sliwinski

Eintrag #2980 | 09.11.2011 12:14 Uhr |

Ja, ich bin es selbst Hans Bruno Sliwinski der antwortet. Ich bitte die Leser des Gästebuches vorab um Verzeihung ob meiner Eintragung.
Allerdings sollten Herr Jedlitzke wissen, das ich nicht Soldat der ehemaligen NVA war sondern der Bundeswehr. Womöglich hat sein Erinnerungsvermögen o.a. unter der Sonne Costa Ricas etwas gelitten. Übrigens was ich in meiner aktiven Zeit Hubschrauberflugzeugführer auf Al II, UH-1-D und CH-53 G mit insgesamt ca. 6000 Flugstunden.
Diese Frage nach 7 Jahren gemeinsamer Arbeit zu stellen erscheint mir nicht unpassend sondern man nehme es mir nicht übel, idiotisch.

Allen anderen hier weiterhin Hals- und Beinbruch.

Hans Bruno Sliwinski


Kommentar: Normalerweise wäre das der Zeitpunkt, wo sich unbeteiligte Leser irgendwie ausklinken würden, um nicht in den Strudel zu geraten... Manchmal kann man ja aus dem hingeflossenen Wortlaut nicht so das Richtige und seinen Einfluss auf das "Klima" entnehmen. Andererseits sind wir doch alle froh, dass man sich hier auf der zugegebenermaßen stark NVA-affinen Seite getroffen hat. Gut, wir kennen nun H.B. Sliwinski - ebenso alles Gute!

Pung , Michael

Eintrag #2979 | 18.10.2011 08:20 Uhr |

Hallo. Super Seite. Habe von 1973 - 1976 Als Wart im 2HG gedient. Gibt es noch Bilder von 563 bzw.576 waren meine Fliegenden Kisten.
Mach weiter mit der Seite .Gruß Mecky

Uwe Schmidt

Eintrag #2978 | 17.10.2011 22:36 Uhr | Website

Hallo to all,
immer wieder bringt der gute Inhalt dieser Page Licht ins Dunkel offener Fragen.
Gruss an J. Heiducoff einige Zeilen unter mir- wir kennen uns aus gem. Arbeit.
Lob an den Webmaster für die viele und gute Arbeit.
Eventuell könnte man das LSK/LV-Forum zum vielfältigen gem. Austausch nutzen: http://5forumnba.forumprofi.de/index.php
Gruss
Uwe
www.lsklv-ddr.de

rolf jedlitzke

Eintrag #2977 | 05.10.2011 16:01 Uhr | Website

kennt jemand H.B. SLIWINSKI

Thomas Lawrenz

Eintrag #2976 | 29.09.2011 22:12 Uhr |

Hallo Flieger:
Bin ein ehemaliger Fähnrichschüler der es bis in das Jahr 1993 geschafft hat.
Bin 08/1988 in Brandenbur eingezogen worden. (bis 1990 dann nach Cottbus) Auf eurem Foto habe ich einige Gesichter, glaub ich, wieder erkannt.
Sind noch 5 Familien, die es auch schaffen, sich jährlich zu treffen.
Alles Gute für alle und bleibt euch treu

Gisela Kachel

Eintrag #2975 | 22.08.2011 12:19 Uhr |

Hallo an den Webseitenverfasser,
habe diese Seite beim stöbern nach dem Helikopterunfall bei Gotha gefunden. Viel Arbeit und eine sehr gelungen.
Ich suche einen damaligen Sanitäter Deckkert(schreibweise ist mir unbekannt), der 1989/90 in Erfurt beim SAR 50 mitflog. Vielleicht kann mir jemand Kontakt herstellen. Er war ursprünglich aus Bayern.
Und ein großes Dankeschön an die Piloten und alle , die auf dem SAR 50 nach der Wende gearbeitet haben. Auch ich durfte einige male als Fachpersonal mitfliegen bei euch, aber meistens habe ich euch doch gebraucht im Landkreis Gotha, als ich in der Rettungsleistelle arbeitete.
Danke für die gute Zusammenarbeit damals. So ist es mir heute möglich, auch von Norwegen aus eine Dankeschön an euch alle zu schicken.

Gisi ehemals aus Gotha, jetzt Alta Nordnorwegen

Heiducoff, Jürgen

Eintrag #2974 | 26.07.2011 03:53 Uhr |

Hallo alle,
dies hier ist sehr gelungen. Google führte mich hier her, als ich prüfte, was das Internet über eine GFG weiß. Ich war Anfang der 1980er einer der ersten Leiter einer solchen GFG. Es war eine sehr interessante Zeit, als wir die theoretischen Grundlagen der Taktik der ArFK auch praktisch bei Übungen mit den LaSK anwandten und weiter entwickelten. Nicht selten haben wir die Russen zum Erstaunen geführt.
Viel Erfolg
Jürgen

Karli

Eintrag #2973 | 01.07.2011 09:20 Uhr |

Hallo , Thomas -

Respekt für Deine Seite. Wer einmal versucht hat , sowas auf die Beine zu stellen, weiß die Mühe zu schätzen.
Besonders die Technik-Abteilung lädt immer wieder zum Rumstöbern ein.
Leider konnte ich keine Genossen Deines Jahrgangs mehr in der HSFA-3 begrüßen , meine Zeit dort ging ´88 zu Ende. Auf die drei Jahre schaue ich ohne jeden Groll zurück, zumal gerade diese Staffel für NVA-Verhältnisse sehr liberal geführt wurde - Dank an Peter Fritz.
Klar, gearbeitet wurde auch, gerade in der Zeit der Loslösung vom Geschwader gab es manche Nacht mit Skribent und Schablone über Planungstafeln - oder am Tapeziertisch. Viele Anlässe , um die Nase voll zu haben, eigentlich.
Wenn wir auch die Staffelbezeichnung oft als HSF hoch drei verulkten, denke ich daß das Verhältnis HSF/ITP ganz ordentlich war.
Das HAG kenne ich vom kurzen Mi-2 Lehrgang im Oktober ´85. Der in der ´82 abgestürzten 24er sitzende BT, Körbchen, war bei uns dann Luftbildoperator.
Der Buschfunk meldete, daß einer unserer HSF später im Dienst von BW oder BGS tödlich verunglückt sei, weißt Du da näheres ?

Viele Grüße

Karli


Kommentar: Ich denke, dass es bei dem verunglückten Kameraden um Jörg Trumpold geht. Er ist wohl 1996 (im fliegenden Dienste der Bundeswehr) im Raum Cottbus mit einer Bo-105 verunglückt.

Siegfried Newiger

Eintrag #2972 | 29.06.2011 07:40 Uhr |

Guten Tag an alle "Ehemaligen" -
es ist erfrischend, auf diese Seite zu treffen. Von 1955 bis 1987 war ich dabei. Bin zwar nicht mit der Seele Techniker gewesen, habe allerdings nicht Förster werden können.
Meine beschämendsten Worte in dieser Zeit, für die ich mich bei einem vor dem Reden sorgfältig überlegenden Mecklenburger hier entschuldigen möchte: "Mit ihrer Reaktionsgeschwindigkeit werden sie nie Hubschrauberführer!" Fünf Jahre später war er in Basepohl schon Kettenkommandeur.
Wenn ich hier niemanden nennen will - OSL a. D. Dr. Wilke aber verdient, dass sich alle von ihm aerodynamisch entwickelten an den Offizier erinnern, welcher das Kunststück vollbrachte, einleuchtend zu erklären, weshalb Hummel und Hubschrauber doch fliegen.
Dass die fleißig und fachlich korrekt erläuterte Elektro-Spezialausrüstung - mein Lehrfach - von den Verantwortlichen mit in die Seite integriert wurde, beweist nicht nur Fleiß, sondern vor allem das Bemühen, allen gerecht zu werden. Mein Dank an Euch alle.

Selbst lebe ich bei meiner Frau in der Ukraine. Wer will, kann später, nach ihrer Fertigstellung, auf meine Webseite kommen.

Zu einem Thema, dass ich nicht auslassen kann und will. Wer sich erinnert, weiß, warum.
Wenn das Prinzip "Wer nicht unser Freund ist, ist unser Feind" in "Wer nicht unser Feind ist, ist unser Freund" verwandelt worden wäre, könnte der geschichtliche Versuch "Kommunismus aufbauen" einige Jahre länger gedauert haben. Nur: ich bin von einem "Roten mit grünem Rand" inzwischen zu einem "Grünem mit rotem Rand" mutiert. Es geht, Jörg Herrmann.
Weil die sehr begrenzten Resourcen des Planeten Erde und die zutiefst egoistische Natur der Menschen (natürlich bedingt: erst die eigen Erhaltung, dann der Nächsten, der Art ...) es für mich unmöglich machen, einen ideologisch begründeten "Himmel auf Erden" zu schaffen. Da ich inzwischen das Pratikum in "Kapitalismus" aufmerksam gemacht habe, wünsche ich etwas Besseres - habe aber keine tragfähige Idee dafür ...

Mit besten Wünschen für Alle

S. Newiger

Knud Kober

Eintrag #2971 | 28.06.2011 13:18 Uhr |

Liebe ehemalige NVA-Flieger ,
eine spannende Seite, die mich an meine NVA-Zeit in Salzwedel bei den "Grenzfliegern" erinnert. Von 1970 bis 1973 war ich dort als Sanitäter/Kraftfahrer im Med-Punkt und sehr oft zum Flugdienst mit dem LO 1800 SanKra. Wir gehörten also zum Rückwärtigen Dienst, der Gruppe Materielle Sicherstellung (GMS). Gerhard Dalchau ,Ltn/Oltn., war seinerzeit dort Feldscher.
Das medizinisch eindrucksvollste damals war wohl eine Schusswunde am Fuß, die sich ein Kamerad unabsichtlich beibrachte , als er während eines Flugdienstes mit der Pistole M spielte. Glücklicherweise hatte ich vor und nach diesem Ereignis nie wieder mit derartigen Verletzungen zu tun. Vielleicht gibt es ja jemanden aus dieser meiner NVA- Zeit, der diese Zeilen liest und mit mir Kontakt aufnehmen möchte.

Herzlichst

Knud Kober

Steffen aus Sachsen

Eintrag #2970 | 01.05.2011 20:03 Uhr |

Hallo Thomas,

deine Seite ist reif für ein Buch. Ich hoffe sehr, dass Du damit schon "schwanger" bist;-) Es ist eine sehr informative Geschichtsdarstellung aus der Perspektive/Retrospektive eines Menschen, der 2 System und ihre jeweiligen Eigenschaften erlebt hat und erlebt.
Danke für die viele Arbeit die dahinter steckt und viel Erfolg für die Zukunft.

Steffen


Kommentar: Tja, den dicken pränatalen Bauch hatte ich in der Tat schon - und diesmal nicht nur vom Naschen! Ich habe eifrig gebrütet und so einiges zu Papier gebracht. Allerdings gehört am Ende auch jemand dazu, der den Teil jenseits der Schreiberei macht. So gab es von mir schon mal Kontakt mit einem Verleger - aber der Kontakt hat sich nach anfänglichen Bemühungen, die schon sehr viel mehr als Floskel-Austausch waren und bereits hundert Seiten im Verlag gelesen wurden, im Sande verlaufen und ich habe meine Schwangerschaft nebst der erbrüteten Buchstabensuppe erst einmal in die Schreibtischschublade gepackt; irgendwie kam ich mir nach all dem ziemlich klein vor (denn wenn es keiner haben wollte..?). Dort ruht es noch.
Gelegentlich bedenke ich es mit einem ordentlichen Blick und denke mir so, dass irgendwann noch mal der richtige Zeitpunkt kommt...

Jörg Hennig

Eintrag #2968 | 20.03.2011 14:58 Uhr |

Geniale Seite, die ich wirklich nur durch Zufall gefunden habe. Viele, viele "Aha"-Erlebnisse, wenn man liest und schaut...
Ich selbst war von 84 bis 88 an der OHS, hauptsächlich in Brandenburg. Anschließend noch bis Ende 1990 im THG 34. Dann endete leider meine fliegerische Laufbahn. Habe jetzt glücklicherweise einen tollen Job, wenn´s aber in der Luft brummt, geht der Blick immer nach oben.
Na dann erstmal beste Grüße an Kröni, Kuli, Jens Beyrich, Mike Gollos und die anderen, die mit meinem Namen vielleicht noch was anfangen können!

RC Heli Anfänger

Eintrag #2967 | 09.03.2011 02:47 Uhr |

Danke für diese sehr informative Seite.
Ich bin ein riesiger Fan der Mi 24. Wenn ihr/sie die Möglichkeiten dazu habt/haben mehr Informationen speziell über diesen Helicopter hier einzubauen ,so wäre dies großartig.

Guy Schink

Eintrag #2966 | 06.03.2011 20:21 Uhr |

Hallo

bin auf eure Seite gestossen,bei der Suche nach Steffen Hübner im World Wide Web.Habe mit Ihm in Magdeburg das Abi und die Ausbildung zum Maschinenbauer gemacht,ausserdem musste ich mich mit Ihm eine Zimmer im Internat teilen.Die ganze Sache ist so um die 25 Jahre her,falls jemand die Mail Adresse von Ihm kennt,oder eventuell sogar Kontakt zu Ihm
hat,würde ich mich freuen,wenn man Ihm einen Gruss bestellt oder vielleicht sogar einen Kontaskt zwischen unser einer herstellen kann.Merci und liebe Grüsse aus der Schweiz

PS:Super Seite,ich war auf der OHS Franz Mehring--Kamenz
das Schicksal hat mir das Fliegen in der NVA versagt,leider

Liebe Grüsse Guy

Wolfram Paul "Paulus"

Eintrag #2965 | 02.03.2011 15:56 Uhr |

Zufallstreffer!War bis 89 in Briest 1.TS 4.Kette Oltn.Schneider mit Alex,Wilhelm,Wall,Kumm usw.Habe noch ab und zu Telefonkontakt zu Boss Teichmann.Nummer von Krenzlin ist auch da.Noch ein Zufall:Vor ein paar Jahren habe ich im Urlaub in Südtirol auf der "Leiteralm" Peppi Zahl getroffen,unglaublich.Ich suche Kontakte zwecks Kameradentreffen,besonders Karsten"Grischa"Grimm von den Waffen`s aus Aschersleben ,eventuell kann jemand helfen.Der Name Upplegger kommt mir auch bekannt vor von einer gnadenlosen Zeche im"Drögen Jupp".Auf einer Seite las ich eine Frage zum Flugplatz Briest: 2009 war ich dort.Führungspunkt 1.Staffel nicht mehr vorhanden,2. Staffel und Mittelstart sind Ruinen,auf Ringrollbahn und SLB freilaufende Kuhherden,in der KRS Autodiebe,UK 1 +2 teilweise genutzt als Hostel,bei der Feuerwehr das THW,da trähnt das Auge .Grüße an alle Ehemaligen und meldet euch bei sechsmalpaul@web.de!

Jörg Herrmann

Eintrag #2964 | 25.02.2011 21:28 Uhr |

"Diese Botschaft empfing uns frisch eingerückte Offiziersschüler gleich hinter dem Eingang zur Kaserne, dem KdL. Für die nächsten 4 Jahre sollte dies unser Lebensgrundsatz werden. Lange hat es uns begleitet auf unserem Werdegang zum Hubschrauberführer der NVA. Nach den vielen Jahren des Abschieds aus Brandenburg schwindet so langsam die Erinnerung. Zumindest geht es mir so."

Was heißt hier "schwindet"?! Vielleicht ist man kein aktiver Militärflieger mehr, aber
den Kommunist kann man doch nicht so einfach ablegen, wie ein altes Hemd! Also echt, diese Einleitung läßt Zweifel aufkommen.

Ich bin nur zufällig hierher gelangt, da ich gerade auf futtpage.de war und mal gucken wollte, was ein ehemaliger Hiubschrauberführer der NVA so schreibt. ich hatte nicht die Freude, zu den Hubschraubern zu dürfen, hab sie immer nur von außen gesehen oder mal abgestellt auf einem Flugfeld. Aber meinen Eid hab ich nicht vergessen, auch wenn so ein Kasper 1990 der Meinung war, er könne die gesamte NVA mit einem Federstrich entpflichten.

Mit kommunistischen Gruß
OS Jörg Herrmann

Dirk Feller

Eintrag #2962 | 21.02.2011 12:25 Uhr |

Hallo Thomas,
ich bin auch durch Zufall auf diese Seite gestoßen. Ich selbst war von 1986-1989 in der KRS, Trupp Triebwerk-Zelle tätig. Ich freue mich, dass ich nun auf diesem Weg, alle die mich noch kennen, grüßen kann. Dirk Feller Auerbach, den 21.02.2011

Karlheinz

Eintrag #2961 | 20.02.2011 12:28 Uhr |

Hallo Thomas,
zunächst ein Dankeschön für diese großartige Seite. Es freut mich, dass es noch Menschen gibt, die auch heute noch zu dem stehen, wofür sie sich vor ca. 30 Jahren entschieden haben.
Als ich die Fotos vom Flugplatz Brandenburg-Briest sah, kamen alte Erinnerungen wieder in mir hoch. Ich habe von 1963 bis 1983 20 Jahre meines Lebens auf dem Flugplatz in Briest für die damalige DDR gedient. Ich glaube, jeder Armeeangehörige, egal in welcher Armee oder in welchem Land auch immer, leistet seinen Dienst loyal für sein Land, in dem er geboren und groß geworden ist. Ich meine dabei nicht diejenigen, die dafür sorgten, dass die besten Leute wegen einer Tafel Schokolade von der Oma aus dem Westen oder wegen 100 D-Mark für den damaligen Intershop zum Soldaten degradiert und in Unehren aus der Armee geworfen wurden.
Wenn ich die Bilder von Briest sehe, freut es mich, dass die alte Flugleitung mit der Wetterwarte auf dem Dach oder daneben das ehemalige Küchengebäude, in dem ich mein erstes Frühstück bei der Armee während der Grundausbildung empfangen habe, noch stehen. Auch das alte Klubhaus, in dem man damals im Obergeschoß noch Bier kaufen und trinken konnte.
Ich habe in dieser Zeit einige Geschaderkommandeure kommen und gehen sehen. Theo Pötsch, Gotthold Adler, Gleis oder "Sir Henry" Richter. Ich habe noch die Mi-4 und Sm-1 kennengelernt und war auf dem Platz, als die drei ersten Mi8T in Briest landeten, oder später die Mi-24. Aus dem HG-31, später THG-34, sind die beiden Kampfhubschraubergeschwader und die drei Grenzketten hervorgegangen. Das war eine turbulente, aber auch interessante und schöne Zeit. Ich hatte damals auch die Dienststelle Basepohl mit aufgebaut und habe die neuen Untekunftsblöcke und Stabsgebäude in Briest entstehen sehen. Sie haben uns damals unseren alten Sportplatz gekostet.
Ich würde mich freuen, wenn ich auf diese Weise den einen oder anderen "alten Kameraden" wieder treffen könnte. Auch den hier genannten Major Lorenz aus der NFSK kenne ich persönlich.
Ich bin bis heute der Fliegerei treu geblieben, wenn auch nur am PC.
Nochmals vielen Dank für diese Seite und weiter so!
Herzliche Grüße aus Strausberg bei Berlin
Karlheinz

Andre Materne

Eintrag #2959 | 20.01.2011 22:03 Uhr |

Antwort für FRANK-ULLRICH SPURRA . Ja die drei Oberfeldwebels kenne ich sehr gut.Mit Detlef Vogeler und Jordan hab ich Doppelkopf und Skat bis zur Schmerzgrenze gespielt. Ofw Fratscher war etwas verwirrt,wie man so spekulierte.Aber alle drei wurden 1991 als SaZ für 8 bzw 12 Jahre in die Bundeswehr übernommen.Es lag an ihnen in diesen Zeitraum sich zu bewähren um später Berufssoldat zu werden.Ich selbst wurde SaZ 4 und kurze Zeit Später zum LTG-63 nach Rendsburg/Hohn zur Bell UH-1D versetzt.

Thomas Schulz

Eintrag #2958 | 15.01.2011 09:20 Uhr |

Hallo Thomas, gesundes neues Jahr noch!

Sehr schöne Plakatserie, die Du da reingestellt hast - so schönes Pathos, und so naiv.

Gruß auch an alle des 85er Jahrgangs von Deinem Namensvetter aus Cottbus

Higsen

Eintrag #2957 | 11.01.2011 11:38 Uhr |

Hi Fortuna, Steini scheint im Nirvana veschwunden zu sein. Letzte Info - irgendwo bei Hamburg.

Zu Kai Pätz kann ich über U.Frühauf Kontakt vermitteln. Wenns gewünscht ist, einfach über den webmaster meine email Adresse geben lassen.
Gruß Higsen ( Kai u. Steini waren in meiner Kette)

Stefan

Eintrag #2956 | 02.01.2011 23:44 Uhr |

Hallo Thomas,

eine toll gemachte und informative Webseite in der sicherlich viel Herzblut steckt
und das Vergangene verarbeitet wird. Einfach klasse ! Beim Lesen erinnerte mich vieles an meine Zeit als Offizieranwärter einschl. Flugausbildung in den USA bei der anderen "Feldpostnummer" (Luftwaffe, von 1985-89).
Viele Grüße.
S.

Thomas

Eintrag #2955 | 01.01.2011 23:47 Uhr | Website

Tolle Seite, sehr aufschlussreich. Vor allem der Teil "Theorie+Technik" gefällt mir sehr gut, da man diese Infos nur selten so gebündelt aber gleichzeitig gut verständlich findet. Auf jeden Fall ein "Muss" für jeden Helifan!

Schöne Grüße

Thomas

Uwe Materne

Eintrag #2954 | 27.12.2010 15:26 Uhr |

Möchte gern Mitglied auf diesen Seiten werden, aber ich werd jedesmal rausgeschmissen, ist das Normal? Klasse das es so etwas gibt, Habe damals in der 2.Staffel und Mj.Küchler meinen Dienst versehen, die alten Hasen waren Stalin, Hase und viele andere. Liebe Grüße an die, die das lesen und mich vieleicht noch erkennen....


Kommentar: Lieber Uwe, normal ist das "Rausschmeißen" schon, wenn man keinen Benutzerzugang hat - und einen solchen vergebe ich manuell, da geht aus wohl bedachten Gründen nichts automatisch. Im Übrigen gelingt es es mir daselbst nicht, Dir eine email zu senden, da die Adresse, die Du (nun schon 2x) eingegeben hast, vom Provider (das ist in diesem Falle web.de, das verrate ich mal :-)) als ungültig zurück gewiesen wird. Also schreib' mir mal bitte direkt an {{email::webmaster@nva-flieger.de}}.

Uwe Materne

Eintrag #2953 | 27.12.2010 15:07 Uhr |

ich habe von 79 bis 89 im THG- 34 gedient, erst in der KRS und dann in der II.Staffel, als Techniker.... gibt es noch Kameraden von DAMALS?

Nibbler

Eintrag #2952 | 19.12.2010 17:04 Uhr |

Hallo
ich möchte kurz nette Grüße und ein ganz grosses DANKESCHÖN für diese fantastische Seite hier lassen.
Das ist eine der besten und interessantesten Webseiten die ich je gesehen habe.
Immer weiter so!!!!
Viele Grüße,
Nibbler

Frank-Ullrich Spurra

Eintrag #2950 | 12.12.2010 17:14 Uhr |

Hallo Andre Materne
Ich kenne dich noch. Wir waren in der 1. Staffel von THG 34. STaffelingeneur war Hptm Kleinstück. Wir waren eine gute Kameradschaft gewesen. Du erinnerst mich noch an einen HS wo viel Wasser im Tank waren. Wo vorher keine Kraftstoffproben gemacht wurde.Ich hoffe Dir geht es jetzt gut. Ich stehe kurz vor meiner Pensionierung. Ich hoffe Du kennst noch OFw Fratscher, Vogler, Jordan und viele mehr wo mir die namen nicht einfallen.Ich warte auf Antwort was alles aus diesen Kameraden geworden.

fortuna

Eintrag #2949 | 08.12.2010 22:34 Uhr |

Hallo,
ich gehörte nicht zu den Piloten, aber ich war mit einem Mi-24 Piloten verheiratet und zumindest in den ersten Jahren in Basepohl 88/89/90 hatten wir viel Kontakt zu den Kameraden. Leider ist dieser in den Jahren eingeschlafen und ich würde mich freuen, von dem Einen oder Anderen etwas zu hören. Allerdings habe ich nicht mehr alle Namen genau parat. Wer kann mir z.B. weiterhelfen in Bezug auf Andreas Steinecke ? Ich würde gern Kontakt zu ihm aufnehmen, finde aber leider keinerlei Angaben.Zumindest weiß ich, dass er relativ engen Kontakt zu Kai Pätzold hatte. Es wäre schön, wenn mir jemand helfen könnte.

André Materne

Eintrag #2948 | 29.11.2010 19:04 Uhr |

Ich habe von 1989 bis 1993 im HAG-35,THG-34 und später im LTG-65 als Hubschraubertechniker gedient an allen Modifikationen der Mi-8.Gibt es hier noch ehemlige Kameraden aus dieser Zeit.

Schwerie

Eintrag #2947 | 12.11.2010 20:03 Uhr |

Cool! Wieder eine Seite, mit einem Thema, zu dem man viel sagen und erzählen kann! Auch wenn ich nie geflogen bin, hab ich doch so manchen fliegen lassen! ;o)

Dafür war mein Arbeit berüchtigt...

Schön, mal wieder Namen zu lesen, die man lange nicht mehr zu Gesicht bekommen hat!
Hiermit sage ich Bescheid, das es mich noch gibt! Falls das jemanden interessiert?!
Und ganz nebenbei! Es ist doch mittlerweile ganz egal ob Pilot oder Mechaniker, wir sind alle Flieger! Zumindest im Herzen!

CU L8R Schwerie
N53° 40.315 E10° 03.743

Klaus Schulz

Eintrag #2946 | 03.11.2010 02:08 Uhr |

Danke für den Genuß !
Ich glaube das trifft den Nagel auf dem Kopf und bedarf keiner weiteren Worte.

Gruß

Ulf Kruft, Wernigerode

Eintrag #2945 | 27.10.2010 14:00 Uhr | Website

Meine Einberufung ins HAG-35 war auf den Tag eine Jahr später.
Heute habe ich Zeit gefunden ein bißchen intensiver zu lesen. Irre was Du alles noch wußtest und vor allem echt unterhaltsam geschrieben.
Im August 2007 haben einige aus unserer Kette ein Wiedersehen bei mir im Harz gefeiert. Seitdem pflegen wir guten Kontakt.
Meine Ausbildung endete übrigens am 26.August 1989. Ich wurde von einem Tag auf den anderen in die Stabskompanie versetzt, nachdem mir die "Versetzung" ins dritte Studienjahr verweigert wurde. Das übrigens ohne Angabe von Gründen. Fortan stand ich Wache in der Magdeburger Straße. Wäre nicht Anfang Oktober Generalmajor Thonke nach BRBG gekommen, würde ich wahrscheinlich heute noch stehen.
Es gab also auch noch andere Gründe ( fliegerisch, gesundheitlich und leistungsmäßig gab es keine Probleme bei mir ) , daß jemand vorzeitig entlassen wird. Mein E-Tag war der 30.11.1989. Den werd ich nie vergessen. Grüße an alle !!!

Peter, Thüringen

Eintrag #2943 | 19.10.2010 15:15 Uhr |

Sehr interessante und liebevoll und vor allem sachlich gestaltete Seite, die ich einfach so beim Stöbern (Dienstgrade der NVA, Waffen"farben") zufällig gefunden habe. Da sind mir doch gleich wieder meine Erinnerungen an 11/87-04/89 hochgekommen. Eingezogen wurde ich ins PiBBat44 Bitterfeld, mit den Kameraden/"Genossen" der U-Schule Luft in Bad Düben (da war ich kommandiert nach Söllichau) hatten wir eine herzliche Feindschaft, natürlich alles irgendwie Kinderkram. Im Rückblick eine schöne Zeit, da man ja nur das Positive behält.
Wie gesagt, prima Seite, weiterzuempfehlen!

Andreas Baumann

Eintrag #2942 | 18.10.2010 16:35 Uhr |

Das ist eine wirklich sehr interessante Seite, die ich nur durch Zufall entdeckt habe. Großartig gestaltet und vor allem Deine Art die Ereignisse zu schildern läßt mich als Nichtdeutscher (Österreicher) schon ein wenig nachdenklich werden. Was ist aus dem jungen Offiziersanwärter geworden? Bist Du beim fliegen geblieben oder hat dich das Leben in eine ganz andere Richtung geführt? Ich bin auch ein 68ger Jahrgang und war 1986 eingerückt. Auf jeden Fall weiter so die Site ist super!

BB aus Sachsen

Eintrag #2941 | 15.10.2010 20:31 Uhr |

Hallo, bin vor einiger Zeit beim Stöbern auf dieser Seite gelandet, is ja megageil.
Heute bei diesem miesen Wetter habe ich mich entschlossen, auch mal was zu schreiben.Habe selbst von 81-83 in Briest gedient, und zwar in der NFSK 34 unter Mj.Lorenz.Werde mal in meinem Gedächtnis kramen und sicher auch noch paar interessante Details einfliegen können.Viele Namen der OSL`s sagen mir nochwas.
OSL Pilz war ein absolut cooler Typ auch OSL Mader und vorallem Richter, da er ja auch aus Sachsen kam.
Wir waren in Briest vorallem als Wehrpflichtige aus Sachsen eingezogen EK 83/1.
War ne megageile Zeit, da wir in der NFSK(später NFK) auch etliche Mitflüge absolviert haben.
LG bis irgendwann aus dem Vogtland
Bernd

Herbert

Eintrag #2940 | 14.10.2010 15:36 Uhr | Website

Suche eine komp. Isotov / Klimov Tw2 Turbine aus der MI 8
MFG Herbert

KOK

Eintrag #2939 | 02.10.2010 10:53 Uhr |

Interessant gestaltete Seite rund um das Schiksal derer, die in der Wende ihren Abschluß gemacht haben. Ich war Mal beim MHG-18 und habe auch außerhalb meinen Weg gemacht.
Ich bewundere Deine Geduld mit der Du Dich mit dieser zickigen Tante auseinandersetzt. Ich hab nichts gefunden, was den FID diskreditiert.

Marko

Eintrag #2938 | 22.09.2010 01:07 Uhr | Website

Hallo, interressante Seite, werd sie mal in Ruhe durchstöbern.
Mach weiter so.
Gruss Marko

hißi

Eintrag #2936 | 06.09.2010 14:28 Uhr |

Also! zum "Stänkern" hatte ich schon viel mehr Zeit als Du Dir vorstellen nkannst, denn immerhin war ich einige Tage länger in den trauten Hallen. Mit nem winzigen Unterschied! Unser "Stänkern" war produktiv, hat echt Spaß gebracht und alle haben mitgemacht!
Es war echt völlig egal wer was war und ist und falls Du´s noch nicht kapiert hast, hier gehts um Erinnerungen und nette Anekdoten.
Damit das mal klar ist, ich hatte und habe nie etwas gegn unsere fliegenden Jungs gehabt!
Ganz im Gegenteil, aber zu meiner Zeit gabs ein konstruktives Miteinander und er Vorteil,
jeder hat es positiv umsetzen können.
Nun zum Thema Beamter, auch mir wurde nichts hinterhergeworfen und ganz im Gegnteil, aber mit ner gesunden Einstellung und nem ordentlichem Schuß Humor kann man so ne ganze
Menge stemmen.
Sorry sollte ich Deinen Heiligenschein angekatzt haben! nur kleiner Himnweis! Ehemalige
aus meineer Zeit haben überhaupt kein Problem über unsere zeit zu lachen und die schönen
Dinge in erinnerung zu behalten ! Versuchs mal! In diesem Sinne !


Kommentar: So langsam geht mir Dein Ton auf die Nerven... immerhin gebe ich mir ja auch Mühe, ordentlich mit allen Leuten umzugehen und eine vernünftige sprachliche Gangart an den Tag zu legen. Natürlich werde ich jetzt binnen kurzer Zeit mir anhören (-lesen) müssen, was ich doch für eine empfindliche Natur und wie lang denn nun mein Schlips sei - man kommt ja gar nicht mehr umhin, unbedingt auf ihn draufzutreten! Aber das ist Quark, ich habe schon ganz andere "Anschuldigungen" (allerdings auch mit anderen, härteren Vorwürfen) anhören und bewältigen müssen.

Irgendwie habe ich ein Problem, aus Deinen Schreibereien die wahren Wünsche heraus zu lesen - ach ja, jetzt habe ich da was registriert!- Erinnerungen und Anekdoten. Danke, ich hab's kapiert! Meine lange Leitung sei gepriesen!
Ich habe nichts gegen Anekdoten - aber es müssen schon irgendwie welche sein, mit denen ich etwas anfangen kann. Ich werde mich hüten, fremde Anekdoten zum Besten zu geben, die meistenteils nur die Beteiligten verstehen und ich naheliegend nicht immer richtig "umsetzen" kann. Schon mal 'ne Abi-Zeitung von völlig Fremden gelesen? Ich nehme an, dass sich der Lachfaktor in Grenzen hält.
Also läuft es darauf hinaus, dass ich gerne jemanden hätte, der diese Geschichten als Beteiligter aus seiner Sicht mit entsprechendem Anspruch schreiben kann - mit Herz eben. Und dann stelle ich solche Dinge gerne ein und mache eine runde Sache daraus. Aber, falls Du's noch nicht kapiert hast:
ICH habe vor Jahren mit dieser Seite angefangen und mir das vom Leibe geschrieben, was ICH empfunden habe. Da war kein anderer, der mit mir zusammen den Rundumschlag machen wollte. Diese Seite ist vorerst ganz alleine auf meine Initiative entstanden; ich habe nicht a là FDJ-Singegruppe hier alle möglichen Kameraden für schwere Arbeit zusammen getrommelt, um am Ende einige von ihnen auszubooten und deren Existenz in den Skat zu drücken, mir deren Wissen und Geschichten anzueignen und ganz alleine meinen Erfolg einzuheimsen. Als bekennender Atheist habe ich im Übrigen gar keinen Heiligenschein...
Eine Website ist das additive Resultat aller zusammengetragenen Fakten; bisher sind meine drin und das, was ich von Kameraden und insbesondere im technisch-theoretischen Bereich auch von jeder Menge Nichtfliegern (sic!) zugearbeitet bekommen habe. Es war bislang nie Zielstellung, ein Geschwader in seiner personellen Vollständigkeit mit all seinen Schnurren zu erfassen; abgesehen davon, dass das zeitlich nicht machbar wäre und ich/wir heute noch an der Unvollendeten mit leerer Titelseite sitzen würden, fehlen MIR eben ganz einfach so manche persönliche Bezüge zum UaZ-Techniker-Leben im Zimmer 324 in Brandenburg-Briest (beliebig erweiterbar). So wie umgekehrt eben auch. Das heißt aber eben nicht, dass man die Arbeit des jeweils anderen geringschätzte.

Tja, und der Tenor vieler anderer Leser, die sich freuen, etwas über diesen Teil des Armee-Lebens in genau diesem Schreibstil lesen zu können, hat mich eigentlich darin bestärkt, diesen roten Faden weiter durchzuziehen. Es geht nicht vorrangig um eine Erinnerungsecke für ehemalige Hubschrauberpilot-Offiziersschüler (obwohl das natürlich auch dabei ist), sondern vielmehr um eine Informationsseite für diejenigen, die auch als Außenstehende Interesse an einem Teil der Fliegerei in der NVA zeigen. Der Leserkreis ist größer als meine 200 Mitstreiter von damals. Das Internet ist riesig, und User aus aller Herren Länder versuchen durchaus, mir in radebrechendem Deutsch eine positive Rückkopplung zu geben. Da gab's eben mehr als nur Anekdoten aus dem Flieger- (oder Techniker-) Leben. Das wäre ansonsten ja so, als ob man sein Studium auf die Saufparty-Bilder bei StudiVZ reduzierte.

Kann sein, dass Dir das zu wenig ist und Du Dich unterrepäsentiert siehst (was allerdings objektiv der Fall ist). Dann tu Dich mit Ehemaligen zusammen, schreib' einfach DEINE Geschichte auf und lasse sie das Licht des Internets erblicken. Dafür ist es ja da. Aber dann mache es ordentlich, komme zum Punkt und lies Deine Texte vor dem Einstellen noch einmal durch.

Wenn wir auf dieser sachlichen Ebene miteinander kommunizieren können, habe auch ich kein Problem, dem geliebten Personal hinter den Hubschraubern sehr viel mehr Platz zu geben, denn er ist da, geebnet und vollkommen kompatibel mit meiner Flieger-Weltanschauung. Eine Website kann völlig unkompliziert innerhalb von Minuten um beliebige Informationen ergänzt werden. Das lädt doch geradezu dazu ein, neue alte Geschichten zu filtern und umzusetzen. Aber so lange es wild in diesem Chat-Stil dahinrieselt und man keinen - ich bin fast geneigt, zu schreiben: literarischen Faden erkennen kann, der außer der Schnurre ("ach weeste noch, das Versteck für unser 0,75er Glasmantelgeschoss...") keinen redaktionellen Nährwert enthält, bin ich noch ein wenig skeptisch. Es wird möglicher Weise so enden wie die in diesem Tagen bei unseren Sprösslingen in der Schule wieder mal stattfindenen Elternsprecher-Wahlen. Beschämt schauen alle zu Boden, und keiner will etwas machen. 

Gut, dass man sich an den Klassenleiter halten kann. In diesem Moment bin ich das.

конец звязи.

Hißi

Eintrag #2935 | 04.09.2010 17:08 Uhr |

Hat sich nach knapp 22 Jahren doch nichts verändert! Die Herren Piloten fühlen sichnimmer noch auf ihren Schlips getreten! mal ehrlich! Wie war das: ( Nur um deine Zitate sammlung zu vervollständigen!) Flieger , Flagg und Feuerwehr gehören nicht zum Militär und die Luft und die See grüßt den Rest der Armee!
Mit meiner Ausbildung konnte ich ein bißchen mehr anfangen und bin vom Bund nahtlos
übernommen wqorden, Ausbildung zur Bundesbeamtin .
Und mein Dienst war mitunter 48 h lang und wenn am Wochennede Grnezflug oder etc. angesagt war hatte ich 24 h und wenn die nicht reichten noch ne NAcht und keiner hat gefragt oob wir und meine Jungs müde sind oder nicht ! In der Flugdienstbaracke an der
Flight gab es kein".. das geht nicht".
Aber gott sei Dank sind dies alles nur Erinnerungen aus einer längst vergangenen Zeit!
Na schon ne Idee wer sich so detaiiert erinnert?


Kommentar: Liebe Frau Hißmann - bevor nun die gesamte andere mitlesende Welt zu Ende rätseln muss, wer denn da krudes Zeug schreibt, mache ich mir in aller Ruhe erst mal Gedanken darum, was Du eigentlich mit der Stänkerei bezweckst.
Da stolpert jemand aus dem Nirwana des Internets, legt einem anderem Jemand den Strick um den Hals, zieht ihn langsam zu und wundert sich im Anschluss, dass sich derjenige, dem man die Luft nimmt, auf den Strick Schlips getreten fühlt. Mal abgesehen davon, dass ich meine Achtung vor technischem (...) Personal kund getan habe und Dir ganz sicher nicht über den Mund gefahren bin. Die Begründung dafür, dass ich hauptsächlich über meinen Kram schreibe, liegt nun wirklich ganz einfach darin, dass es meine Erlebnisse sind, die ich hier von mir gebe. Wenn ein Techniker eine Website in die Welt setzt, ist es mit Sicherheit für die meisten seiner (ehemaligen) Kameraden interessant und betrifft mehr oder weniger ihren gemeinsamen Werdegang und kollektive Erlebnisse rund um die Fliegerei, zumeist aber eben Technik und die Sicherstellung am Boden. Und da wird sicher kein ehemaliger Küchenchef vorbei schneien und sich darüber ereifern, dass seine Arbeit nur ungenügend gewürdigt wird (obwohl das natürlich alle Armeeangehörigen unterbewusst mehr oder weniger taten, je nach persönlichem Empfinden der Verpflegung). Im Anschluss daran wird auch kein Offizier vom RD aus der B/A-Kammer sich beschweren, dass ohne seine ausgegebenen Uniformen militärisch so gleich gar nichts ging... und dann kommen auch nicht die zahllosen Frauenhände aus dem Futterstoff-Zulieferbetrieb VEB Vliestextilien Lößnitztal daher und nörgeln über ihre permanente Nichterwähnung. In diesem Sinne: halte den Ball flach!
Auch auf dieser Seite lesen -ebenso wie in vielen Foren- zahlreiche ehemalige Techniker mit, und die kamen nun aus einem sehr breit gespannten - nun ja, sagen wir mal: Motivationsumfeld. FID-Berufsoffiziere hatten natürlich eine andere Einstellung und andere technische Kenntnisse als diejenigen, die dort als UaZ ihren 3jährigen Dienst ableisteten, freiwillig oder um vernünftig ihr Studium zu bekommen (und sie taten ihren Dienst nicht schlecht!). Mit allen komme ich gut klar; nicht wenige technische Ergänzungen auf meinen Seiten stammen aus deren Erklärungen- Aber noch keiner hat mir aus irgendwelchen Gründen so ein mir und "uns Fliegern" unterstelltes Ich-bin-besser-Getue unterstellt, wie es aus Deiner Feder kam. Wir alle wissen, dass die Einsatzbereitschaft, die Verantwortung und die ordentliche Arbeit des technischen (,...) Personals für den Flugbetrieb notwendig war. Nicht zuletzt hing von Eurer Arbeit das Leben von uns "Was-Besseres-Fliegern" ab! Das Vertrauen musste da sein, und ein vernünftiger Flieger wird einen Teufel tun, die im Flug dann unsichtbare Hand, welche die Maschine versorgte, mit Füßen zu treten. Nicht vergessen sollte man allerdings auch: militärische Priorität hatte das kampffähige Flugzeug in der Luft. Auftrag: Vernichten eines zugewiesenen Zieles! Nur das ist militärisch relevant; alles andere war nur Erfüllungsgehilfe- einschließlich des Piloten.

Tja, und dann noch der kurze Ausflug in die neu-bundesdeutsche Karriere: es freut mich, dass Du eine berufliche Erfüllung gefunden hast. Zum sinnvollen Weiterdienen in der Bundeswehr gehörten allerdings mindestens 3 Fakten: 

  1. Ich will in die Bundeswehr
  2. Die Bundeswehr will meine Person
  3. Die Weiterbeschäftigung zeigt ein sinnvollen Verhältnis Aufwand/Nutzen.

Auch wenn die Punkte 1 und 2 zu klären waren, so bleibt im Falle eines Piloten beim Punkt 3 mehr zu überlegen. Eine Fliegerausbildung ist schweineteuer, das war früher so und ist heute nicht anders. Langfristig waren Piloten mit ihren tief gefestigten Kenntnissen auf (nunmehr) sowjetischer "Klassenfeind-Technik" nicht hunderprozentig brauchbar; zuviel musste man ihnen neu beibringen auf anderer Technik, dazu kam in vielen Fällen noch eine Altershürde. Wenn man eine solche Umschulung noch mit "alten" Piloten machen wollte, so blieb viel weniger Zeit, um sie aktiv in der Truppe fliegen zu lassen. Will damit sagen: was an Hubschrauberpiloten nach der Übergangszeit in der Bundeswehr übrig blieb, war an wenigen Händen abzulesen - im Falle von Jagdfliegern waren es m.W. nur 16 Kameraden.
Bereitwillig ergänze ich hier nun meine schon geschriebene Aussage: ich schied freiwillig aus der Bundeswehr aus! Möglicherweise wären nach Monaten oder Jahren andere Probleme auf mich zugekommen, die ein Fliegen aus Sicht der Bundeswehr verhindert hätten (so trage ich heute eine Brille). Und so tat ich den Schritt des Abschieds freiwillig und suchte mir eine Tätigkeit, die ich gerne machen wollte. Auf eine Beamten-Karriere bin ich damals nicht gekommen Überrascht. Wir wussten ja davon auch nicht viel, und vom Verdienst eines Beamten ja gleich gar nichts (wobei das mitnichten eine Unterstellung sein soll.)
Im Übrigen trifft man auch heute viele ehemalige Piloten in einer zivilen staatlichen Behörde wieder, die genau diese mit ihrer Erfahrung und ihrer Ausbildung benötigte. Mit unseren 22, 23 Jahren tat ein jeder das, worauf er Lust hatte und sich einen Verdienst für's Leben vorstellte. Und keiner meiner Ehemaligen jammert. Punkt.

Hißi

Eintrag #2934 | 03.09.2010 18:01 Uhr |

Na ich bin ja glattweg beeindruckt. Nur gut daß dieses Geschwader "nur " aus 3 fliegenden Staffeln bestand! Wo ist den das FTB? Nur mal als Denkanstoß! Ohne die Jungs und Mädels Ob Technik, RD etc. wärt Ihr nicht mal nen Fuß (Sorry)Flügel von der Erde gekommen.Glaubt mir, ich weiß wovon ich spreche und kann hier mitreden auch wenn´s mittlerweile 22 Jahre her ist.
Und die Zeit bis 1991 war auch nicht von schlechten Eltern! So nun haben bestimmt einige ne Denkaufgabe! Wer bin ich? Auflösung beim nächsten Mal!


Kommentar: Beeindruckt...? Danke, ebenso! Niemand von uns Fliegern stellt ernsthaft die ordentliche Leistung des bodenständigen und technischen Personals in Frage. Wir wissen alle, dass, um eine Maschine in die Luft zu kriegen, Dutzende Techniker und andere Dienste vonnöten waren. Wir wissen, wie schwer (manchmal im wahrsten Sinne des Wortes) die Arbeit genau dieser war, mit denen wir nicht unbedingt immer tauschen wollten - egal, ob in strömendem Regen oder in der Dämmerung beim Schneesturm, als man die Hand vor Augen nicht mehr sah und die "Schwarzen" )1 am Hubschrauber werkelten. Schöne (geruhsame) Momente, als man im Gras liegen und den Lerchen lauschen konnte, waren wohl eher selten, sind aber den Kameraden trotzdem im Gedächtnis geblieben. Für viele von ihnen begann der Dienst deutlich vor dem Flugdienst und endete eine gewaltige Zeit danach.
Ich denke aber, dass ich nirgendwo auf meiner Website die Arbeit von FID & Co. geringschätzt habe; andererseits geht es hier um meine Erlebnisse im Zuge der Fliegerei, und so ist es wohl nachvollziehbar, dass eben mehr zum Fliegen als zum Herumschrauben, Wache schieben, Essen kochen, LKW fahren geschrieben steht.

1Umgangssprachlich für die Techniker mit ihrer schwarzen Kombi.

Dieter, Kuberka

Eintrag #2932 | 28.08.2010 23:02 Uhr |

Ich war in der 2 Staffel bei der Mi-14. Suche Ralf Haßler - melde dich bei Dieter Kuberka.

Lowrance

Eintrag #2931 | 23.08.2010 19:54 Uhr | Website

Sehr interessante Seite, hat Spaß gemacht hier zu stöbern.

Henning

Eintrag #2929 | 14.08.2010 04:20 Uhr |

Coole Seite, meine Cousine fliegt auch Hubschrauber, macht die Ausbildung beim Bund grad zuende die ist aus Güstrow, gut für sie dass die Wende kam die DDR hielt Frauen ja für zu doof in Prestigeberufen, hehe, aber klar für Euch ist damals Euer Lebensinhalt abgesägt worden. Ist auf jeden Fall nen super Job, viele Grüsse Henning.


Kommentar: Hoho, ich denke mal, dass es vor 20+ Jahren noch erheblich mehr Ländereien gab, in denen die "Prestigeberufe" für Frauen unzugänglich waren. Der Lauf der Zeit hat für Frauen viele Änderungen gebracht - ohne dass ich voraussehen könnte, ob diese schon bei DDR und NVA angekommen wären... Und es geht ja nicht nur um den Job des Fliegens, dafür hängt viel zu viel hinten dran von wegen Verantwortung, (Opfer)bereitschaft, Einsätze. In der NVA wurden über den Daumen 200 Piloten im Jahr ausgebildet (eher weniger) - und bei dem Bedarf griff man ganz einfach nicht auf Frauen zurück.

Mike Gollos

Eintrag #2928 | 27.07.2010 20:26 Uhr |

Hallo Thomas,
ich hatte am 24.08.2008 schon einmal auf Deiner Seite berichtet. Karsten Krönert hatte mich auf Grund meines Berichtes mal in Berlin angerufen und wollte mich auch mal besuchen. Wahrscheinlich hat er sich auf dem Weg von Sachsen nach Preußen verflogen. Nach meinem berichteten Flug, hat es mich wie eine Sucht befallen. Ich bin dann immer öfter zum Fliegen nach Schönhagen gefahren. Ich habe dann von Ludwig Wagatha in Erfahrung bringen lassen, was ich tun müsste, um eine PPL (H) zu bekommen. Ludwig Wagatha hat übrigens nach der Wende ganz viele NVA- Piloten umgeschult. Feiner Kerl!!! Jedenfalls hat mir die Obere Luftfahrtbehörde Berlin Brandenburg etwas Marscherleichterung gestattet. Ich musste eine Theoretische Vollprüfung ablegen, 5 Flugstunden Type Rating Hughes 269 und 10 Flugstunden CVFR- Ausbildung. Seit dem 22.05. 2010 bin ich im Besitz einer PPL (H). Es war auch mein Geburtstag und logischer Weise mein schönstes Geschenk. Ich bin am selben Tag über Potsdam, meiner Heimatstadt, geflogen. Es war traumhaft. Früher sind wir ja immer in der Besatzung geflogen, ganz alleine ist erst mal komisch aber jetzt habe ich mich daran gewöhnt. Ich war bis jetzt fast jedes Wochenende alleine oder mit Gästen fliegen. Die sind natürlich auch immer begeistert, denn die Wenigsten sind ja mal Hubschrauber geflogen.
Also wer aus der alten Zeit, oder andere Interessierte/ Mitflugwillige, wissen will, wie man wieder zum "Schein" kommt, kann mich gerne fragen! Tel. 01636822911, gollos@freenet.de.
Ich habe keinen Cent bereut und bin seit meinem Beginn schon über 20 Stunden geflogen.
Auch Mitfliegen geht natürlich! ca. 5,50€/min


Kommentar: Na dann mal alles Gute zum Geburtstag(sgeschenk)! Der Rest wird sich finden...

Ronald Pilgrim

Eintrag #2926 | 18.07.2010 15:15 Uhr |

Hi, erst einmal ein riesen Kompliment für diese Seite....! Sehr informativ und abwechslungsreich. Natürlich ist sie auch mit "schmerzlichen" Erinnerungen verbunden, aber wie sagt man(n) so schön, nur das "Gute" wird behalten. Habe von 1985-86 in der Offiziershochschule "gedient". Meine Vorgesezten waren Milautzki und Pauli (ob man über die noch etwas in Erfahrung bringen könnte....?). Hatte mit dem eigentlichen Militärleben nicht allzu viel zu tun...., na ja, war in der Küche...(wie man bei der Entlassung auch sehen konnte...). Dazu durfte ich bei Stahl Brandenburg auch noch Fußballspielen... War ne' geile Zeit... Vielleicht erinnert sich ja der Ein oder Andere noch an mich und besucht uns am 24.07. auf der Bühne am Havelgut....(sorry wegen der Werbung, aber BERLUC ist so selten hier)...! Viele liebe Grüße von Ronnie "Pille" Pilgrim


Kommentar: Jaja, die Werbung ist hier genehmigt... BERLUC ist wohl vielen aus der damaligen Zeit ein Begriff. Schön, dass sich einige von den Bands mit Enthusiasmus und Fangemeinde halten, denn wahrscheinlich kostet auch das heute genügend Energie (und Geld für den Lebensunterhalt). Insofern: Daumen hoch und viel Erfolg!
Und dann noch, dass da einer von den "Berühmten" damals schon bei der
Stabs(ober)fähnrich Pauli Dienst tun durfte Cool ?! Die Frau, die auf strenge, unmütterliche Art Kontrolle über unser leibliches Wohlergehen hatte ?! (Im Übrigen täglich verarbeitet im Synonym für den Morsebuchstaben "P": did-da-da-did / die Pa-uli kommt). Das Küchenreich war schon eine bizarre Gegend für sich. Satt ist man geworden, aber rundherum eine mächtig eklige, frustrierende, langweilige Arbeit, die unsereins dem schweren Dienst am Hubschrauber NICHT vorzog. Meine Eindrücke dazu gab's ja hier schon mal - und ich will sie nicht wieder haben!

wackie

Eintrag #2925 | 28.06.2010 18:34 Uhr |

Hi ich war von Mai 1982 bis 1983 bei der FTK35,die erste "Wehrpflichtgruppe"in dieser Einheit.Alle "E`s"und Vice waren von ihren alten Einheiten"fortgelobt"worden!Auch meine Vorgesetzten waren Alle bei der Abteilung 2000 durchgefallen!!!Besonders mein Chef Ofä Leich! Ich glaube ,schon auf Grund dieser Tatsache hatte wir als Wehrpflichtige bei der Truppe ein verdammt gutes Leben!!! Es gab auch Tiefen,wie immer in der NVA!!! Aber in der Regel gab es nach jeder Wache Ausgang,alle 14Tage Heimfahrt!!
Zu meiner Zeit wurde nur der Comodore,der Stabschef und mein KC "gegrüßt"!
Stabschef war zu meiner Zeit Mj.Knüpfer!ich glaube er war kein kommunist sondern nur Soldat!
Ansonsten ,im Nachhinein es war die "beste Zeit "welche ich hatte!!!
Viele Grüße an Detlef und Holger!!
Volker


Kommentar: Knüpfer, Knüpfer... ach ja, den kennen wir ja auch! Zu meiner Zeit schon Oberstleutnant und als Stabschef (?) in der Sektion 8 (bzw.4), des Obersts Stellvertreter. Nicht verkehrt - aber Genosse und Kommunist war er wohl trotzdem (ja, ich weiß, dass die Aussage eigentlich nur bildlich gemeint war :-)) Aber ich denke, Kommunist und Kommunist konnten trotz der gleichen Bezeichnung ziemlich unterschiedlich aussehen; nicht zwangsläufig ist ein Kommunist einer von jenen, die blinde Parolen von sich geben, den (politischen) Erfolg feiern, weil alle Missstände zugedeckt und politisch (noch so gering) abweichende Meinungen verteufelt werden- freilich gab es davon viele, viel zu viele, und nicht wenige tragen daran eine Mitschuld, dass es arge Diskrepanzen zwischen dem Ziel des Sozialismus und seiner Realität gab...

Prof.Dr.Spur

Eintrag #2923 | 14.06.2010 00:34 Uhr |

lieber thomas,viele grüsse aus der schweiz.die website ist fantastisch und lässt uns ehemalige thg-34-angehörige die zeit nachempfinden.
als ich als kind in brandenburg aufwuchs waren wir oft bei theo pötsch eingeladen. er wohnte am strafvollzug. die tragödie um den absturz habe ich miterlebt , da unsere familien eng befreundet waren. die details meine ich auch zu kennen.
als hptm.gückstock herunterfiel machte ich die erstversorgung. mein gott --es war nicht möglich ihn per hubschrauber nach bad saarow zu verlegen. alle altvorderen haben sich um die entscheidung gedrückt, einen hubschrauber einzusetzen für den transport....ich bin fast verzweifelt............als ich mit meinem flugzeug mal wieder in heringsdorf landete traf ich ihn im tower und er machte einen zufriedenen eindruck.
insgesamt war die thg -führung um osl streisel eher ein schwachmatenverein.
also mach weiter so.hat mich riesig gefreut...
prof.dr.r.spur -----waagschale 520--------

Kay-Uwe Blaschka

Eintrag #2922 | 31.05.2010 17:02 Uhr |

Hallo deine Site gefällt mir gut, bin selber an der Geschichte interessiert, da mein Vater bis zur Wende bei der HS 16 als Bordmechaniker gedient hat. Ich wollte selber Pilot werden, aber dies ging aus gesundheitlichen Gründen nicht und diente daher von 1986 - 1989 bei den Baupionieren und fliege seit 1990 öfters Streife mittels Hubschrauber bei der heutigen Bundespolizei (Aluet, EC 135, EC 155 und bei Luftverlastung Super Puma)

Mach weiter so mit deiner Site !!!!

Thomas Linz

Eintrag #2920 | 09.05.2010 07:03 Uhr |

Eigentlich auf der Suche nach SPK Schülern bin ich auf dieser Seite gelandet. Meine erste fliegerische Laufbahn endete sozusagen vor den Toren der OHS Franz Mehring in Bautzen im Juli 1990! So wie sie es exakt auf den Punkt gebracht haben, damals brach nicht nur für mich eine Welt zusammen. (Fast) Jeder, der damals diesen Weg einschlug, war nur auf dieses eine Ziel fixiert. Der Leitspruch Kommunist-Offizier-Militärflieger wird in diesem Leben wohl nicht mehr aus meinen Gedanken verschwinden. Was man davon hielt, haben Sie perfekt wiedergegeben.

Für mich ist diese Seite ein gefundener Schatz, mit dem ich mich in meine eigene Vergangenheit begeben kann. Gleichzeitig lese ich hier, wie alles hätte weitergehen sollen. (auch wenn ich heute froh bin, dass es im Endeffekt anders kam)

Wunderbar und Danke!
Thomas

Rolf

Eintrag #2919 | 01.05.2010 11:11 Uhr |

Hallo Herr Hietschold!
Vielen Dank für die realistische und sachliche Schilderung Ihres Lebens in der DDR und der anderen Ereignisse! Solche Äußerungen / Seiten findet man in der neuen "Republik" sehr selten. Die fachliche Seite kann ich leider nicht beurteilen - bin Nichtflieger.
Meine Hochachtung zu Ihren Leistungen!

Ihnen und Ihrer Familie weiterhin alles Gute und Viele Grüße aus Ostthüringen

Rolf

Nordi

Eintrag #2918 | 24.03.2010 15:32 Uhr |

Nach nochmaligen Betrachten in Vergrößerung nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil. Stimmt, das ist die Ansicht von SW mit dem Staffelbereich der 2. Staffel. Links vom Stichweg zum Staffelgebäude steht die Mi8S 970, rechts stehen Mi8T 398 und 631 und Mi8S 973. Alles "meine"
Nordi


Kommentar: Na, dann bin ich ja beruhigt Lachend . Hier im Übrigen das Bild als "Stein des Anstoßes", ebenso hier das Flugplatzschema zum Nachvollziehen. Auf dem Foto ist im Bildvordergrund der Zeltplatz des THG-34 zu erkennen, der einstmals vom FP-Gelände abgezweigt wurde und uns aus diversen KBM bekannt ist - sind also mitnichten "Bäume im Bereich der THG-Abstellfläche", denn dort kam ja vom Flugplatz kein Techniker mehr hin.

Nordi

Eintrag #2917 | 24.03.2010 15:29 Uhr |

Sehr schöne Seite. Kommt man richtig in den Erinnerungsflash.
(Nur: die Ansicht von Brandenburg/Briest soll aus SW sein? Sieht für mich eher von NO aus. Aus SW müßten das im Vordergrund Mi 8T der zweiten Staffel des THG 34 sein, sieht aber eher wie Mi2 des HAG34 aus. Auch die Bäume gab es nicht im Staffelbereich der 2. Staffel)
Gruß Nordi

Gunther Klisch

Eintrag #2916 | 21.03.2010 19:57 Uhr |

Meine respektvolle Anerkennung! Sehr schöne, sehr gut gemachte Seite , die ich nur weiterempfehlen kann - muß!! War schon öfter hier - diesmal muß das Lob raus bzw rein...
Es existieren viele Seiten im Netz zum Thema Hubschrauber, diese ist wohl eine der BESTEN.
ALLES GUTE !