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Henning

Eintrag #2929 | 14.08.2010 04:20 Uhr |

Coole Seite, meine Cousine fliegt auch Hubschrauber, macht die Ausbildung beim Bund grad zuende die ist aus Güstrow, gut für sie dass die Wende kam die DDR hielt Frauen ja für zu doof in Prestigeberufen, hehe, aber klar für Euch ist damals Euer Lebensinhalt abgesägt worden. Ist auf jeden Fall nen super Job, viele Grüsse Henning.


Kommentar: Hoho, ich denke mal, dass es vor 20+ Jahren noch erheblich mehr Ländereien gab, in denen die "Prestigeberufe" für Frauen unzugänglich waren. Der Lauf der Zeit hat für Frauen viele Änderungen gebracht - ohne dass ich voraussehen könnte, ob diese schon bei DDR und NVA angekommen wären... Und es geht ja nicht nur um den Job des Fliegens, dafür hängt viel zu viel hinten dran von wegen Verantwortung, (Opfer)bereitschaft, Einsätze. In der NVA wurden über den Daumen 200 Piloten im Jahr ausgebildet (eher weniger) - und bei dem Bedarf griff man ganz einfach nicht auf Frauen zurück.

Mike Gollos

Eintrag #2928 | 27.07.2010 20:26 Uhr |

Hallo Thomas,
ich hatte am 24.08.2008 schon einmal auf Deiner Seite berichtet. Karsten Krönert hatte mich auf Grund meines Berichtes mal in Berlin angerufen und wollte mich auch mal besuchen. Wahrscheinlich hat er sich auf dem Weg von Sachsen nach Preußen verflogen. Nach meinem berichteten Flug, hat es mich wie eine Sucht befallen. Ich bin dann immer öfter zum Fliegen nach Schönhagen gefahren. Ich habe dann von Ludwig Wagatha in Erfahrung bringen lassen, was ich tun müsste, um eine PPL (H) zu bekommen. Ludwig Wagatha hat übrigens nach der Wende ganz viele NVA- Piloten umgeschult. Feiner Kerl!!! Jedenfalls hat mir die Obere Luftfahrtbehörde Berlin Brandenburg etwas Marscherleichterung gestattet. Ich musste eine Theoretische Vollprüfung ablegen, 5 Flugstunden Type Rating Hughes 269 und 10 Flugstunden CVFR- Ausbildung. Seit dem 22.05. 2010 bin ich im Besitz einer PPL (H). Es war auch mein Geburtstag und logischer Weise mein schönstes Geschenk. Ich bin am selben Tag über Potsdam, meiner Heimatstadt, geflogen. Es war traumhaft. Früher sind wir ja immer in der Besatzung geflogen, ganz alleine ist erst mal komisch aber jetzt habe ich mich daran gewöhnt. Ich war bis jetzt fast jedes Wochenende alleine oder mit Gästen fliegen. Die sind natürlich auch immer begeistert, denn die Wenigsten sind ja mal Hubschrauber geflogen.
Also wer aus der alten Zeit, oder andere Interessierte/ Mitflugwillige, wissen will, wie man wieder zum "Schein" kommt, kann mich gerne fragen! Tel. 01636822911, gollos@freenet.de.
Ich habe keinen Cent bereut und bin seit meinem Beginn schon über 20 Stunden geflogen.
Auch Mitfliegen geht natürlich! ca. 5,50€/min


Kommentar: Na dann mal alles Gute zum Geburtstag(sgeschenk)! Der Rest wird sich finden...

Ronald Pilgrim

Eintrag #2926 | 18.07.2010 15:15 Uhr |

Hi, erst einmal ein riesen Kompliment für diese Seite....! Sehr informativ und abwechslungsreich. Natürlich ist sie auch mit "schmerzlichen" Erinnerungen verbunden, aber wie sagt man(n) so schön, nur das "Gute" wird behalten. Habe von 1985-86 in der Offiziershochschule "gedient". Meine Vorgesezten waren Milautzki und Pauli (ob man über die noch etwas in Erfahrung bringen könnte....?). Hatte mit dem eigentlichen Militärleben nicht allzu viel zu tun...., na ja, war in der Küche...(wie man bei der Entlassung auch sehen konnte...). Dazu durfte ich bei Stahl Brandenburg auch noch Fußballspielen... War ne' geile Zeit... Vielleicht erinnert sich ja der Ein oder Andere noch an mich und besucht uns am 24.07. auf der Bühne am Havelgut....(sorry wegen der Werbung, aber BERLUC ist so selten hier)...! Viele liebe Grüße von Ronnie "Pille" Pilgrim


Kommentar: Jaja, die Werbung ist hier genehmigt... BERLUC ist wohl vielen aus der damaligen Zeit ein Begriff. Schön, dass sich einige von den Bands mit Enthusiasmus und Fangemeinde halten, denn wahrscheinlich kostet auch das heute genügend Energie (und Geld für den Lebensunterhalt). Insofern: Daumen hoch und viel Erfolg!
Und dann noch, dass da einer von den "Berühmten" damals schon bei der
Stabs(ober)fähnrich Pauli Dienst tun durfte Cool ?! Die Frau, die auf strenge, unmütterliche Art Kontrolle über unser leibliches Wohlergehen hatte ?! (Im Übrigen täglich verarbeitet im Synonym für den Morsebuchstaben "P": did-da-da-did / die Pa-uli kommt). Das Küchenreich war schon eine bizarre Gegend für sich. Satt ist man geworden, aber rundherum eine mächtig eklige, frustrierende, langweilige Arbeit, die unsereins dem schweren Dienst am Hubschrauber NICHT vorzog. Meine Eindrücke dazu gab's ja hier schon mal - und ich will sie nicht wieder haben!

wackie

Eintrag #2925 | 28.06.2010 18:34 Uhr |

Hi ich war von Mai 1982 bis 1983 bei der FTK35,die erste "Wehrpflichtgruppe"in dieser Einheit.Alle "E`s"und Vice waren von ihren alten Einheiten"fortgelobt"worden!Auch meine Vorgesetzten waren Alle bei der Abteilung 2000 durchgefallen!!!Besonders mein Chef Ofä Leich! Ich glaube ,schon auf Grund dieser Tatsache hatte wir als Wehrpflichtige bei der Truppe ein verdammt gutes Leben!!! Es gab auch Tiefen,wie immer in der NVA!!! Aber in der Regel gab es nach jeder Wache Ausgang,alle 14Tage Heimfahrt!!
Zu meiner Zeit wurde nur der Comodore,der Stabschef und mein KC "gegrüßt"!
Stabschef war zu meiner Zeit Mj.Knüpfer!ich glaube er war kein kommunist sondern nur Soldat!
Ansonsten ,im Nachhinein es war die "beste Zeit "welche ich hatte!!!
Viele Grüße an Detlef und Holger!!
Volker


Kommentar: Knüpfer, Knüpfer... ach ja, den kennen wir ja auch! Zu meiner Zeit schon Oberstleutnant und als Stabschef (?) in der Sektion 8 (bzw.4), des Obersts Stellvertreter. Nicht verkehrt - aber Genosse und Kommunist war er wohl trotzdem (ja, ich weiß, dass die Aussage eigentlich nur bildlich gemeint war :-)) Aber ich denke, Kommunist und Kommunist konnten trotz der gleichen Bezeichnung ziemlich unterschiedlich aussehen; nicht zwangsläufig ist ein Kommunist einer von jenen, die blinde Parolen von sich geben, den (politischen) Erfolg feiern, weil alle Missstände zugedeckt und politisch (noch so gering) abweichende Meinungen verteufelt werden- freilich gab es davon viele, viel zu viele, und nicht wenige tragen daran eine Mitschuld, dass es arge Diskrepanzen zwischen dem Ziel des Sozialismus und seiner Realität gab...

Prof.Dr.Spur

Eintrag #2923 | 14.06.2010 00:34 Uhr |

lieber thomas,viele grüsse aus der schweiz.die website ist fantastisch und lässt uns ehemalige thg-34-angehörige die zeit nachempfinden.
als ich als kind in brandenburg aufwuchs waren wir oft bei theo pötsch eingeladen. er wohnte am strafvollzug. die tragödie um den absturz habe ich miterlebt , da unsere familien eng befreundet waren. die details meine ich auch zu kennen.
als hptm.gückstock herunterfiel machte ich die erstversorgung. mein gott --es war nicht möglich ihn per hubschrauber nach bad saarow zu verlegen. alle altvorderen haben sich um die entscheidung gedrückt, einen hubschrauber einzusetzen für den transport....ich bin fast verzweifelt............als ich mit meinem flugzeug mal wieder in heringsdorf landete traf ich ihn im tower und er machte einen zufriedenen eindruck.
insgesamt war die thg -führung um osl streisel eher ein schwachmatenverein.
also mach weiter so.hat mich riesig gefreut...
prof.dr.r.spur -----waagschale 520--------

Kay-Uwe Blaschka

Eintrag #2922 | 31.05.2010 17:02 Uhr |

Hallo deine Site gefällt mir gut, bin selber an der Geschichte interessiert, da mein Vater bis zur Wende bei der HS 16 als Bordmechaniker gedient hat. Ich wollte selber Pilot werden, aber dies ging aus gesundheitlichen Gründen nicht und diente daher von 1986 - 1989 bei den Baupionieren und fliege seit 1990 öfters Streife mittels Hubschrauber bei der heutigen Bundespolizei (Aluet, EC 135, EC 155 und bei Luftverlastung Super Puma)

Mach weiter so mit deiner Site !!!!

Thomas Linz

Eintrag #2920 | 09.05.2010 07:03 Uhr |

Eigentlich auf der Suche nach SPK Schülern bin ich auf dieser Seite gelandet. Meine erste fliegerische Laufbahn endete sozusagen vor den Toren der OHS Franz Mehring in Bautzen im Juli 1990! So wie sie es exakt auf den Punkt gebracht haben, damals brach nicht nur für mich eine Welt zusammen. (Fast) Jeder, der damals diesen Weg einschlug, war nur auf dieses eine Ziel fixiert. Der Leitspruch Kommunist-Offizier-Militärflieger wird in diesem Leben wohl nicht mehr aus meinen Gedanken verschwinden. Was man davon hielt, haben Sie perfekt wiedergegeben.

Für mich ist diese Seite ein gefundener Schatz, mit dem ich mich in meine eigene Vergangenheit begeben kann. Gleichzeitig lese ich hier, wie alles hätte weitergehen sollen. (auch wenn ich heute froh bin, dass es im Endeffekt anders kam)

Wunderbar und Danke!
Thomas

Rolf

Eintrag #2919 | 01.05.2010 11:11 Uhr |

Hallo Herr Hietschold!
Vielen Dank für die realistische und sachliche Schilderung Ihres Lebens in der DDR und der anderen Ereignisse! Solche Äußerungen / Seiten findet man in der neuen "Republik" sehr selten. Die fachliche Seite kann ich leider nicht beurteilen - bin Nichtflieger.
Meine Hochachtung zu Ihren Leistungen!

Ihnen und Ihrer Familie weiterhin alles Gute und Viele Grüße aus Ostthüringen

Rolf

Nordi

Eintrag #2918 | 24.03.2010 15:32 Uhr |

Nach nochmaligen Betrachten in Vergrößerung nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil. Stimmt, das ist die Ansicht von SW mit dem Staffelbereich der 2. Staffel. Links vom Stichweg zum Staffelgebäude steht die Mi8S 970, rechts stehen Mi8T 398 und 631 und Mi8S 973. Alles "meine"
Nordi


Kommentar: Na, dann bin ich ja beruhigt Lachend . Hier im Übrigen das Bild als "Stein des Anstoßes", ebenso hier das Flugplatzschema zum Nachvollziehen. Auf dem Foto ist im Bildvordergrund der Zeltplatz des THG-34 zu erkennen, der einstmals vom FP-Gelände abgezweigt wurde und uns aus diversen KBM bekannt ist - sind also mitnichten "Bäume im Bereich der THG-Abstellfläche", denn dort kam ja vom Flugplatz kein Techniker mehr hin.

Nordi

Eintrag #2917 | 24.03.2010 15:29 Uhr |

Sehr schöne Seite. Kommt man richtig in den Erinnerungsflash.
(Nur: die Ansicht von Brandenburg/Briest soll aus SW sein? Sieht für mich eher von NO aus. Aus SW müßten das im Vordergrund Mi 8T der zweiten Staffel des THG 34 sein, sieht aber eher wie Mi2 des HAG34 aus. Auch die Bäume gab es nicht im Staffelbereich der 2. Staffel)
Gruß Nordi

Gunther Klisch

Eintrag #2916 | 21.03.2010 19:57 Uhr |

Meine respektvolle Anerkennung! Sehr schöne, sehr gut gemachte Seite , die ich nur weiterempfehlen kann - muß!! War schon öfter hier - diesmal muß das Lob raus bzw rein...
Es existieren viele Seiten im Netz zum Thema Hubschrauber, diese ist wohl eine der BESTEN.
ALLES GUTE !

Peter

Eintrag #2915 | 12.03.2010 22:20 Uhr | Website

Supertolle Seite, war vorübergehend in Briest tätig. Aus meiner Sicht ist das die ultimative Mi-8-Seite im Netz.
Weiss noch nicht, unter welchem Vorwand ich einen Link legen kann, aber mir fällt schon was ein.
Summe: Hut ab!! es gibt keine webseite mit derart geballtem Wissen zum Thema.


Kommentar: Vielen Dank für den Besuch und das Lob - nur das mit dem Link, das verstehe ich noch nicht... 

Attila

Eintrag #2914 | 09.03.2010 02:01 Uhr |
Hervorragende Website, mit viel Fingerspitzengefühl wird uns eine Türe in eine vergangene Zeit geöffnet und viel Wissen über Hubschrauber erzählt. Gruss

Michael Kleinen

Eintrag #245 | 03.03.2010 10:31 Uhr |

Vielen Dank für diese sehr differenzierte HP.
Ich bin einer von den angesprochenen Leuten mit dem E-Gesuch und kann nur bestätigen, dass es bei mir nach 3 Jahren Studiendauer sehr glimpflich abging. Ich glaube einfach, dass nicht jeder Mensch zum Soldaten geboren ist und für mich das Fliegen kein ausreichender Ausgleich für den Verlust an Individualität war.
Trotz allem möchte ich meine OS-Zeit bei den Transportfliegern (TAS-45 Kamenz) nicht missen. Ich bin mittlerweile Schulleiter und kann viele dort erlernte Organisationskenntnisse sehr sinnvoll verwenden.
MfG,
M. Kleinen.

doris

Eintrag #240 | 12.02.2010 16:12 Uhr |

Ich finde den Aufbau der Seite sehr gut. Macht weiter so.

Holger

Eintrag #239 | 07.02.2010 17:47 Uhr |
zu stugby:
im Buch "11-80, katapultieren Sie!" - Flugunfälle in der DDR-Militärluftfahrt" stehen die vollen Namen der verunglückten Besatzungsmitglieder. Bordtechniker Hptm. Christian E. befindet sich darunter.

@Thomas
Ich bin regelmäßiger Gast auf deiner Seite. Große Anerkennung für deine Arbeit. Ich gehörte zum Jahrgang 85-89 (88-89 in Frunse) und habe in meinem Keller noch eine Menge Material. Angefangen von Vorschriften und Lehrmaterial bis zu Fotos von unseren Mi24 Flügen in Mittelasien. Wenn du etwas brauchst sag Bescheid.

stugby

Eintrag #238 | 07.02.2010 14:06 Uhr |

Kennt jemand zu dem Flugunfall einer Mi-8 am 28.04.1975 in Marxwalde (TG-44) die Namen der Besatzungsmitglieder und befand sich darunter Christian E. ?


Kommentar: Die akribisch(st)e Quelle ddr-luftwaffe.de vermeldet zu dem Unfall im TG-44 auch nur ganz wenig. Flugunfall infolge Vogelschlages, Totalverlust der Maschine und alle 3 Besatzungsmitglieder kamen ums Leben, darunter der Staffelkommandeur. Der Rest ist scheinbar so geheim (gewesen), dass man dazu nicht viel ans Licht kommen ließ. Dass es die Regierungsflieger gewesen sind, mag vielleicht die Sache (politisch) noch schwerer gemacht haben.

Nachtrag: Der Beitrag #239 von Holger verweist auf das Buch "11-80 Katapultieren Sie!" als Auflistung der Flugunfälle in der NVA. Dort findet man auch die vollständigen Name zu besagtem Vorfall.

Gerhard Kümmell

Eintrag #237 | 02.02.2010 19:54 Uhr |

Sehr gute Seite, doch leider sind einige für mich unverzeihliche Fehler (Fotos / Beschreibungen/ Stellplätze etc) nicht zu übersehen. Woher mein Wissen kommt? Ich war viele Jahre Ausbilder an der Militärtechnischen Schule der LSK / LV in Bad Düben Fachgruppe Flugsicherung als Hauptfachlehrer.


Kommentar: Ein bisschen wabern die Andeutungen durch den Nebel... ich kann noch nichts Konkretes erkennen. Für Hilfe und Zuarbeiten bin ich natürlich dankbar und harre dieser erwartungsvoll Verlegen.

Volker Lange

Eintrag #236 | 31.01.2010 17:13 Uhr | Website
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Ein Kompliment für diese tolle Seite.
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……(._.)…...)..(………………………
__________(._.)__________
Eigentlich bin ich durch Zufall darauf
gestoßen und dachte mir,
einen netten Eintrag und
viele Grüße zu hinterlassen.
Vielleicht schauen sie mal auf meiner Homepage vorbei!

http://www.MeerblickSylt.de

teistler

Eintrag #235 | 26.01.2010 16:23 Uhr |

Hallo zusammen, ich möchte gern etwas wissen was vielleicht die Älteren wissen könnten.
61 musste ich in die GST und da mich die Fliegerei immer schon interessiert hatte, bin ich zu den Segelfliegern nach Großrückerswalde. Nach einen Jahr sollte ich mich für 12 Jahre verpflichten oder in die Partei eintreten, dies kam für mich nicht in Frage.
62 würde der Flugplatz für die NVA "beschlagnahmt", es kamen ca. 30 kleine Manschinen (Typ vergessen). Es waren alles Anfänger die ihre Platzrunden absolvierten. Das ganze ging nicht lange, da hieß es in Marienberg/Sa. Der Kommandant mit Frau und noch einer wären über den Erzgebirgskamm gen Westen. Ist dies wahr oder gabs da andere Entscheidungen.

Thomas

Eintrag #234 | 26.01.2010 13:44 Uhr |

Hallo,

tolle Seite, die Ihr da auf die Beine gestellt habt.
Viel Erfolg noch damit!

Gruß
Tom

Frank Luther

Eintrag #233 | 09.01.2010 16:57 Uhr |
Hallo Thomas,

absolut tolle Seite. Ja so war es wirklich "damals". War von 83 bis 87 an der OHS in Brandenburg- der erste 4-jährige Studiengang. Danach bis 92 in Basepohl- HSFA 5- Mi9 Kutscher. Die Übernahme in die BW hat nicht sollen sein- so bin ich zur Polizei in MeckPomm- und siehe da, auch hier fliegt man Hubschruaber. ALso bin ich dort seit 97 in der Staffel und fliege EC 135.
Schön das man auch ein paar bekannte Namen trifft. Durch viel Reisen und Kontakte zur Bundeswehr kennt man den einen und anderen nach persönlich. Mach weiter so und deine Seite hat bei mir ein Lesezeichen.
Wenn du weitrre Infos brauchst melde dich ruhig- ich krame dann mal in der Vergangenheit!

Grüße Frank

Dirk

Eintrag #232 | 08.01.2010 14:17 Uhr |

Ein gesundes neues Jahr an alle die hier rumfliegen.Leider stimmt die Darstellung zum Flugunfall SAR 1991 nicht.Die Maschine war Tip Top (kam erst von der GÜ) . Sie wurde natürlich nach dem Unfall kontrolliert und es wurde nichts gefunden. Leider ein Pilotenfehler.


Kommentar: Vielen Dank für das "neue Jahr" :-) .
Thema Mi-8-Absturz: im Text ist wohlweißlich die Formulierung "den Beschreibungen nach" gebraucht worden. Im Nachhinein kann wohl keiner genau sagen, von welchem Flieger oder Nichtflieger die Aussage stammte, die die Runde machte. Aber wir alle wissen, dass "den Beschreibungen nach" nicht der objektiven Weisheit letzter Schluss sein muss. Aber wahrscheinlich kann man aus meinem Artikel zu viel herauslesen, und so werde ich es sogleich anders formulieren. In diesem Sinne: Danke!

hermann walenta

Eintrag #231 | 26.12.2009 00:54 Uhr |

Waldemar

Eintrag #230 | 18.12.2009 21:52 Uhr |
Die Seite ist einfach genial. Punkt. Mehr kann man dazu gar nicht sagen. Nicht nur die Berichte, auch die Karten, selbstangelegte Schemata, Pläne ... Respekt. Für mich eine Fundgrube sowieso, da ich mit den Militärhubschrauber sozusagen aufgewachsen bin. Mein Vater - ein ehemaliger Mi-6 - Pilot (jaja, es geht auch größer :) ), so daß ich bereits als Kleinkind diese Dinge zum Anfassen bekam. Ich habe jetz beruflich auch mit Hubschrauber zu tun, arbeite in einer Entwicklungsfirma (nicht EC).
Weiter so!

Higsen

Eintrag #229 | 07.12.2009 21:19 Uhr |
Hi Freunde,bin durchs googeln auf diese Seite gestoßen u. erstaunt,wieviele bekannte Namen man so trifft.Ob Kai Pätzold,olle Maik Audehm,MarianL,D.Tischler Gunnar Nebel usw., die Welt ist eigentlich ein Dorf.
Sicher ist die tolle Aufarbeitung zur Darstellung der Ausbildung zum HSF sehr zeitaufwändig und für den genannten Zeitraum richtig und angepasst.Blickt man auf die Jahre vorher,wird das ganze Bild grauer und dunkler,ohne die schönen Zeiten zu vergessen, die innerhalb der Truppe der "Ossen"selbst geschaffen wurden und von denen man heute noch mit Erinnerung und Tränen des Lachens in den Augen bei Tfreffen u. vor interessierten Fremden erzählt.
Keine Kritik,super Seite,Lob dem Webmaster,teuflischer Zeitaufwand,neidlos eingestanden.
Die Ausbildung in BRB war letztendlich um etliche Dinge offener und lockerer als der Werdegang zum HSF in Bautzen über BRB.Es gibt Erlebnisberichte von angeblich bei Fluglehren in BRB gestohlenen Dreiecknavigationsrechnern ausm II. WK usw. Man kann es sich kaum vorstellen,Bücher könnten damit gefüllt werden.Soll aber nicht Thema dieses Beitrags sein.
Wünsche allen Besuchern dieser Seite nen fleißigen W- Mann mit nem Mordssack voller Geschenke und Gesundheit !!!!!!!!!!!
Wer Bock hat melde sich bei Higsen-gibt glaub ich nur Einen :-))

Uwe

Eintrag #228 | 27.10.2009 09:03 Uhr |
Hi Thomas -

ich finde das ist eine ganz hervorragende Seite !!! Da ich selbst von 1986 - 1990 in Bautzen / Kamenz die Ausbildung zum Militaertransportflieger durchlaufen hab, kann ich nur sagen - besser haette man die damaligen Gegebenheiten / Erlebnisse nicht beschreiben koennen.
Grosses Lob !!!

Zum Kommentar von Homunkulus - auch ich habe die Ausbildung mit Sicherheit nicht durchlaufen um mir einen Abiturplatz zu erschleichen (Die Jahre bei der NVA waren naemlich auch kein Zuckerschlecken, wie Du ja selbst weisst). Allerdings ist mir bekannt dass es zu solchen Erscheinungen kam. Hatte ich selbst bei mir in der Abi-Klasse.
Nur sollte man daraus nicht auf alle schliessen :o)))

kassberg

Eintrag #227 | 24.10.2009 19:29 Uhr |
Ein großes Lob für diese informative Seite, auch wenn ich mir einen Wehrdienst über die normale Wehrpflicht nicht vorstellen konnte.

Michael

Eintrag #226 | 23.10.2009 19:59 Uhr |

Hallo!
Die Seite gefällt mir sehr gut! Ich bin seit einigen Jahren auch mit dem "Virus Hubschrauber" infiziert worden. War 12 Jahre Heeresflieger und bin nun für die Simulatoren in Bückeburg zuständig! Es war immer etwas besonderes wenn mal Maschinen vorbeikamen die nicht bei uns am Platz waren. Leider habe ich das nur ein gutes Jahr erleben können, dass deutsche Mi8 in Bückeburg vorbeikamen.
Gruß Michael

Steffen

Eintrag #225 | 21.10.2009 20:37 Uhr |
Hallo Thomas,
die Seite ist toll gemacht. Habe selbst von 1982-1985 die Ausbildung in Bautzen und Brandenburg gemacht.
Die Darstellung der SAR in Bad Saarow stimmt nach meiner Erinnerung nicht.
Dort hat das KHG3 die SAR Sicherstellung gemacht. Ich selbst bin dort am Tag der Deutschen Einheit zu einem Flug nach Marxwalde (Abholung Fluglotse) über Berlin Tegel (Abholung Herzspezialistenteam) nach Magdeburg (Segelflugplatz) Landung in der Nacht geflogen.
Anschließend ging es mit dem Spenderherz nach Berlin Tegel zurück.
Gruß
Steffen

Kolkwitzer Bunkerfreunde e.V.

Eintrag #224 | 16.10.2009 16:00 Uhr |
Super Seite- sehr umfassend und interessant. Hätten gern Informationsaustausch. Herzliche Grüße

haarentfernung

Eintrag #223 | 04.10.2009 20:21 Uhr |

Gratulation zu dieser gelungenen Seite. Hat sehr viel Spaß gemacht hier zu stöbern. Man konnte wirklich eine Menge lernen.


Kommentar: Und ich habe sogar noch alle meine Haare!

 

Homunkulus

Eintrag #222 | 14.09.2009 20:47 Uhr |

Ich bin etwas überrascht, dass es in der DDR offenbar fähige und "überzeugte" junge Männer gab die zur Armee gegangen sind. Mein Bild war bisher davon geprägt, dass sich damals nur die haben werben lassen die normalerweise keinen Platz für die EOS erhalten hätten aber um Militärpilot zu werden reicht Mittelmaß sicher nicht. Wie man Ende der 80er noch "überzeugt" sein konnte erschließt sich mir allerdings auch nach der Lektüre nicht. Persönlich habe ich u.a. in Halle als GST Fallschirmspringer ein ganz kleines Stück NVA kennengelernt und das hat mir gereicht.


Kommentar: Ich nehme an, das ist wie mit allen Dingen im Leben: man muss nur die richtigen Leute kennen. Und in unserem (meinem) Fall hieß das eben: es gibt eine ganze Menge Menschen, die sich politisch zum System "Sozialismus" und "DDR" bekannten, wenngleich ich auch gerne zugeben möchte, das dort viele Trittbrettfahrer unterwegs waren. Im Nachhinein könnte man sicherlich feststellen, dass die Hälfte der Offiziersbewerber bzw. Offiziersschüler nur halbherzig dabei waren und den Beruf ergriffen, um ihren (ich nenne es mal so) technischen, "Naturjungen-" oder sportlichen "Spieltrieb" zu befriedigen. Allerdings waren genau das die Kandidaten, die im Laufe der ersten Jahre an der OHS zum großen Teil das Handtuch warfen, weil sie mit dem Umfeld und den Anforderungen nicht zurecht kamen. Ich glaube kaum, dass es jemand der zukünftigen Offiziere vordergründig darauf abgesehen hatte, sich mit einem "Ja" zum Offiziersberuf einen Abiturplatz und ein Hochschuldiplom erkaufen zu wollen; im Gegenteil: die meisten wären wohl mit ihrer Offiziersaufgabe zufrieden gewesen und hätten sich gar nicht mit dem ganzen Lernkram um Mathematik, Politik, Physik und sonstiger Fächer beschäftigen wollen, geschweige denn mit einer Diplomarbeit. Darüber hinaus war die Verpflichtung für 25 Jahre Dienstzeit im Prinzip eine Entscheidung für die Ewigkeit; wohl die wenigsten der Offiziere gingen nach ihrer Zeit mit einem "Diplom für xy" an irgend eine zivile Einrichtung, um einem hochkarätigen Beruf im Sinne des einstmaligen Studiums nachzugehen.
Und von gaaanz ungefähr kam die Meinung eben nicht , dass man bei einem Offziersbewerber in der Schule schon mal eine Menge Augen zudrückte, wenn es um die Leistung ging... Natürlich blockierte er damit durchaus Abiturplätze für andere fähige Köpfe, die gerne irgend etwas studieren und zuvor ein richtiges Abitur machen wollten. Allerdings ist es auch hier falsch, alles über einen Kamm scheren zu wollen; wenn es um die technisch hoch geforderten Offiziersdienste ging (und ich will auch die Fähnriche und Unteroffiziere nicht ausschließen), war ein gutes technisches Verständnis und allgemeine Auffassungsgabe nicht nur von Vorteil, sondern ein guter Teil der notwendigen Voraussetzungen. Sicher hätte man das eine oder andere in den Laufbahnen ohne das verordnete Hochschulstudium machen können (es gibt genügend Armeen, in denen ein Flieger nicht unbedingt ein Studium gemacht und sich 4 Jahre auf der Schulbank gedrückt hat); aber es war nun einmal so und ich selbst habe es nie als Schaden oder Nachteil erlebt - aber das ist schon wieder der persönlichen Wissbegierigkeit des Einzelnen geschuldet und durchaus unterschiedlich.
Darüber hinaus fanden sich auch viele UaZ, die nicht nur wegen der Quasi-Verpflichtung infolge eines Studienwunsches 3 Jahre zur Armee gingen, sondern weil sie es in ihrem persönlichen Leben und in ihrer Lebensauffassung zur DDR als notwendig ansahen. Und ebenso wird nicht jeder ehemalige NVA-Offizier heute aussagen, dass er schon immer gegen die DDR gewesen sei und sich nur des Fliegens (Panzerfahrens,  Funkstationen-Zusammenlötens, Radarbeobachtens, ...) oder Geldverdienens wegen zu diesem Beruf entschieden hat. Die politische Identifikation mit dem gesellschaftlichen System war für den größeren Teil der Offiziere vorhanden und normal (auch ich stehe dazu); das System in der DDR konnte nicht perfekt sein und hatte gewaltige Differenzen zu dem Sozialismus, den man 1000 Stunden lang in der GWA studierte - die Notwendigkeiten von materiellen Engpässen und politischer Engstirnigkeit (was insgesamt der Grund für politisches Opponententum wurde und sich '89 entlud) sind schlichtweg nicht ordentlich zu begründen. Aber weiteres dazu darf man gerne in einschlägigen Foren nachlesen :-) . 
Die Entscheidung, ein Leben als Offizier "durchzuziehen", musste jeder für sich alleine treffen. Die Ja-Sager zu den Offerten (=Überredungskünsten der Beauftragten des Wehrkreiskommandos) nur aus Gründen vermeintlicher persönlicher Vorteile haben sich irgendwann heraus kristallisiert und haben die NVA und die DDR nicht ernsthaft tragen (und verteidigen) können. Insofern hatte ich stets Respekt vor den Männern und Jugendlichen, die das sagten und in einer annehmbaren Form begründet haben - nicht jedermann ist der Beruf auf den Leib geschrieben. Es gab aber trotzdem noch "gute Staatsbürger der DDR" im zivilen Leben... Aus dieser (heutigen) Sicht kann ich die Sicht des GST-Fallschirmspringers und seine Entscheidung verstehen. 

Michael Re.(Spitzname Tiite)

Eintrag #221 | 27.08.2009 16:23 Uhr |

Hallo Kameraden und ehemalige Bordtechniker des HAG 35

ich habe von 1983-1986 erst in der HAS 35 und dann im HAG 35 als BT gedient.
Gerald Meister wird mich noch kennen.
Bin nach meiner Heirat 1986 zur Marine in Parow gewechselt (MHG 18).
Wer kennt noch Karsten Tantow und hat die Adresse von ihm ? 
Er war damals mein Techniker. Was ist aus FÜGE, Hundt usw. so geworden ?
Ich bin heute noch bei der Marine .
Meldet Euch mal.

PS: Sehr gute Webseite aber leider zu luftlastig. Marineflieger waren auch Flieger der NVA.

Grüsse an alle ehemaligen BTs die unter Kelly und Staron ausgebildet wurden

Michael


Kommentar: Luftlastig...? Hier gibt's doch sooo viele Bilder aus dem MHG-18... Die Marineflieger will ich ganz gewiss nicht unterdrücken, und sie kommen auch nicht kürzer als andere. Aber "Beiträge" gibt es halt nur so, wie ich auch was von Ehemaligen bekomme. Zuarbeiten aus erster Hand sind stets willkommen und werden gebührend behandelt :-)

Jens Beyrich

Eintrag #220 | 24.08.2009 07:15 Uhr |
Hallo

Durch Zufall bin ich auf diese Seite gestoßen. Ich finde Sie absolut gelungen.
Man kann beim Lesen in der Vergangenheit schwelgen und es tut gut etwas von Studienfreunden zu lesen.
Ich war von 1984-1988 in Brandenburg. 1988 ging es dann im MHG 18 weiter. Als es am schönsten war kam die Wende. Wir jungen HSF wurden als erste abgewickelt. Leider ging es nicht mit der Fliegerei weiter.
Heut bin ich ein ITler, aber die Fliegerei läßt einen nicht los, aber bis auf ein paar Flüge zu den friesischen Inseln war es das....
Liebe Grüße über diesen Weg an Kröni (Karsten Krönert), Gollos, Kai Pätzold.

doris

Eintrag #219 | 17.08.2009 15:11 Uhr |

Ich finde den Aufbau der Seite sehr gut. Macht weiter so.

Thomas Bodenstein

Eintrag #218 | 14.08.2009 19:18 Uhr |

Zum Beitrag von Kai Uwe - es gibt eine Seite Brandenburger Hubschrauberführer. Da gibt es einen Herrn Pilz.

 


Kommentar: Ich nehme an, Du meinst www.brandenburgerhsf.de. Tatsächlich könnte man es mal dort mit einer Kontaktaufnahme versuchen - auch wenn es keine öffentlich zugängliche Personenliste gibt. Aber sofern jemand der Ehemaligen im Dunstkreis von Brandenburg lebt, dürfte er bei den Initiatoren bekannt sein.

Kai-Uwe

Eintrag #216 | 06.08.2009 00:02 Uhr |
Hallo und ein großes Lob für diese Seite!
Ich war von 1985 bis 1989 in Löbau an der OHS und ich suche für ein Treffen den Steffen Pilz.
Sein Vater war in Brandenburg bei den Fliegern und war Oberstleutnant. Vielleicht kennt ja jemand den ehem.Osl Pilz und so finde ich vielleicht seinen Sohn.

Rechnung online schreiben

Eintrag #214 | 31.07.2009 07:53 Uhr | Website
Sehr schön eund informative Seite. Hat sich gelohnt diese anzuschauen.

Lowrance HDS

Eintrag #213 | 31.07.2009 07:52 Uhr | Website
Wirklich eine sehr interessante Seite! Habe einige Zeit hier voller Neugier gestöbert

Steffen

Eintrag #212 | 31.07.2009 02:10 Uhr | Website
Hallo ich finde das ist ein sehr aufwändig gemachte
Seite, mit vielen bemerkenswerten fliegerischen und technischen Details.

Echt Klasse.

USCHÜ

Eintrag #211 | 23.07.2009 20:38 Uhr |
BREUCOM hat zwei super DVD über die DDR LSK/LV herausgebracht.
Sehr viele Infos über MI 8 enthalten.
Grüße alle die in Briest gedient haben!

Phil

Eintrag #210 | 16.07.2009 09:15 Uhr | Website
Hallo Thomas
vielen dank für die mühe, die du dir mit dieser seite gemacht hast. gerade die technischen erläuterungen zur mi-2 und zur mi-8 sind sehr interessant. Weiter so.
Gruss aus Aachen

Thomas aus Erfurt

Eintrag #209 | 03.07.2009 07:38 Uhr |
Ich finde diese Seite sehr informativ. Die Erlebnisse und Fakten sind gut erzählt ohne Verklärung der gesellschaftlichen Verhältnisse.
Toll gemacht.
War selber von 1987-90 bei LSK/LV (waren dem FO FMTFK unterstellt) im FID.

Gerald Meister

Eintrag #208 | 26.06.2009 18:02 Uhr |
Hi an alle,
schade, dass so wenig über Bordtechniker auf Deiner Webseite steht.
Ich war selbst einer von 1982-1986 im HAG-35 und danach, wegen der Gesundheit, bis zur Wende auf dem Simulator bei Staron (Moritz) als BT.
Kommentar: Naja, das ist kein böser Wille. Aber es ist schon so, wie stellenweise in den Texten beschrieben: mit den BT hatte man als OS wenig Kontakte, zumal die Dienststelle der BT in Briest war und die der OS in der Magdeburger Straße. Zumeist hatte doch der "richtige" HSF auf Grund seiner Verantwortung, also der Fluglehrer, mehr mit dem Techniker zu schaffen, und so ergaben sich logischerweise ganz andere Berührungspunkte. Ich weiß, dass das Leben des BT sich hauptsächlich vor und nach dem Flugdienst abspielte, wenn wir OS anderen Dingen frönten, und durchaus eine Menge Anstrengungen bereit hielt , die wir als Nutznießer der fertigen Maschine gar nicht sahen. Insofern haben wir natürlich Hochachtung vor den (mitfliegenden) Technikern, denn ohne sie ging es gar nicht und schon gar nicht so sicher und zuverlässig. Und sie taten das alles, ohne jemals selber zu fliegen :-( .
Herzlich gerne erwarte ich noch Ergänzungen aus Bordtechniker-Sicht... ich hatte ganz einfach zu wenig Einblick, um etwas über diesen Part zu schreiben.

dems

Eintrag #207 | 23.06.2009 17:28 Uhr | Website
Eine sehr schöne Seite habt ihr hier, gefällt mir.
Hubschrauber fliegen wäre mein TRaum! :-)

Lowrance

Eintrag #206 | 10.06.2009 19:20 Uhr | Website
Ich hatte auch sechs Jahre Russisch in der Schule, aber da man es kaum anwendet, kann ich diese Sprache gar nicht mehr! Zwei mal in Russland hatte ich es anwenden können.
Kommentar: Allmählich komme ich mir ja vor, als wenn ich mich für die gelegentliche Verwendung russischer Begriffe rechtfertigen müsste... :-)  Leute, die linguistischen Probleme mit der slawischen Sprache hatte wohl die Mehrheit von uns germanisch-Gewohnten, einschließlich der Offiziersschüler! Nicht selten gab es im Unterricht nur große Augen, die den Russischlehrer ungläubig anstarrten... Und trotzdem sind wir irgendwie zurecht gekommen. Die (fehlende) praktische Übung ist natürlich der Todesstoß für die Sprachkenntnisse, aber das ist heute im Grunde nicht anders geworden. Auch wenn uns das Russische Reich auf Grund politischer Distanz reichlich fremd vorkommt (auch mir geht es nach all den Jahren so) - eine kulturelle Bereicherung ist es allemal!

Cornelia Schindler

Eintrag #204 | 01.05.2009 19:29 Uhr |
Hallo Thomas,
ich bin durch Zufall auf deine Seite gestoßen, weil ich auf der Suche nach jemandem bin.
Er heißt Ralf Franke und war 1988/89 in Brandenburg a.d. Havel stationiert, wo er auch wohnhaft war. Er wollte damals eine 10jährige Ausbildung machen. Leider weiß ich nicht, ob er in Briest oder in einer anderen Kasserne stationiert war.
Vielleicht sagt dir der Name was....? Ich freue mich über jeden kleinen Hinweis :-)

Vielen Dank!
Cornelia

PS: Sehr interessante Seite, besonders der Bericht über das Offiziersschüler-Leben. Mußte da öfters mal schmunzeln.

Mathias

Eintrag #202 | 21.04.2009 21:56 Uhr |
Ha, ich denk mal ich bin der erste Fregl der sich hier verewigt. Dein Name sagt mir nicht mehr soviel, dafür ist mir Dein Gesicht echt noch in Erinnerung. Ich habe damals mit Ole Jansen das Segelfliegen begonnen und hörte auch von seinem tragischen Ende.
Ansonsten bescherte mir Deine gelungene site so einige Dejavu Momente.
Kommentar: Deja vú - bitteschön, gern geschehen!
Ansonsten waren doch schon ein paar FS hier. Lesen hilft :-) ... aber wer kämmt schon ganze Gästebücher durch! Da sind T.Schmitt (#13), K.Schilling (#90), J.Burmeister (#163), Sandro (#150), Veit (#186). 

Peter Walther

Eintrag #201 | 17.04.2009 23:11 Uhr |
Hallo Thomas
Finde dein Seite absolute Spitze . Habe selber von 1980-1990 In BRB - Briest gedient. Ich war Techniker im THG 34/2.Staffel an der 398 mit Olaf Schröder als BT und an der 923 mit Lutz Stahlberg als BT.
Es ist schade, dass viel zuwenige an die alten Zeiten und Kameraden denken. Ich war Ostern auf unserer alten Platte und es hat wehgetan zu sehen was daraus geworden ist. Wenn der alte OSL Richter das sehen würde, würde er glatt in die Luft gehen .

MfG Peter

Ralph

Eintrag #200 | 09.04.2009 10:55 Uhr |
Also ich bin sehr über diese Webseite überascht.
Man hat das Gefühl die NVA-LSK gibt es noch.
Der Aufbau und Inhalt dieser Seite ist einfach super genial zusammengestellt. Ich kann nur sagen, das Erinnerungen an eine Zeit die mann sehr positiv und intensiv erlebt hat, sollte man mit anderen teilen. Ich fliege leider nur Virtuell (MS FSX) aber treffe dort auch MIG Piloten und es macht Spass von Ihnen etwas zu lernen. Also mach weiter so und ich wünsche Dir alles Gute.

Gruss Ralph

Ralf Jeschke

Eintrag #199 | 27.03.2009 23:42 Uhr | Website
moin moin

Hallo Thomas

Ich stöbere schon lange auf Deiner Seite rum .
Kurzum->>> Klasse

Selber war ich von 1982 bis 1994 in BRB-Briest . Erst in der KRS-35 und anschließend ab 90 in der verbliebenden Staffel.
MItlerweile hats uns in den Süden verschlagen .
Auf Fahrten quer durch Deutschland habe ich schon einige ehemaligen Maschinen unseres Geschwaders gesehen .

Ein Gruß an alle Ehemaligen von Briest

Ralf und Heike

Daniel Liebewirth

Eintrag #198 | 12.03.2009 16:00 Uhr |
Vielen Dank für diese Web-Site. Leider kam ich über den Status der GST - Fliegerei nicht hinaus, da auf Grund meines Alters die Wende -im Bezug auf die Fliegerei und andere kleine Dinge- mindestens 5 Jahre zu früh kam.
Mit dieser Seite weiß ich zumindest, wie es für mich - bestehen vorausgesetzt- in Brandenburg hätte sein können.
Vielen Dank für den Fleiß und das Engagement an das ganze Team.
Mit besten Grüßen
Daniel Liebewirth

Wim van Westerop

Eintrag #197 | 24.02.2009 15:52 Uhr |
Danke für Ihre sehr interessante Website.! Es hat mich sehr gefreut dass Sie Ihre Erfahrungen mit uns Leser- teilen wollen. Erstens die Flieger-Erfahrungen aber ebenso Ihr DDR-Leben.
Persönlich war ich damals um Ihre Geburtsjahr in unsere holländische NATO-Armee. Da versuchte man uns ein Bild von Russen und 'Ost-Deutschen' zu zeigen... So geht das wohl in alle Armeen, nicht wahr?
Nachdem wurde ich Flieger (Leichtflugzeuge) und Kurator-Direktor des niederländischen Luftfahrtmuseums. Heute, als Pesionar, hat sich bei der Luftfahrt die Interesse an DDR-Geschichte gefügt (sammle auch).
Es lässt sich verstehen, dass Ihre Geschichte ein recht schöner Beitrag an meine Interesse ist.
Herzlichen Dank!
Und ich hoffe dass das Fliegen für Sie doch noch mal kommt. Vielleicht nur als privater Motor- oder Segelflieger. Das ist aber auch schön!

Mit bester Gruss
Wim van Westerop

PS: Entschuldige bitte für mein Mangel in Ihre Sprache.
Kommentar: Bin ich froh, dass sich auch die Niederländer unserer schweren Sprache unterziehen - über solchen Besuch freut man sich gern!
Und Ihre Sprache ist doch allemal besser als ein auf Chat-Kommandos reduziertes Verfahren zahlreicher Jugendlicher, das einhergeht mit schwindenden Rechtschreib-, Grammatik- und Ausdruckskenntnissen...

Peter

Eintrag #196 | 19.02.2009 00:23 Uhr |
Hallo.
Bin durch Zufall auf Deine Seite gokommen. Freue mich sehr über deinen Bericht vom Kindel. Ich war als Feuerwehrmann dabei, es hat mich ganz schön mitgenommen. Das es auch noch objektive und menschliche Beobachter gibt "Toll"!

Gerrit Hein

Eintrag #195 | 08.02.2009 03:16 Uhr |

Lutz Philipp

Eintrag #194 | 29.01.2009 09:27 Uhr |
Hallo Thomas.

Auch ich bin, wie sehr viele andere hier auch, durch puren Zufall auf Deiner Seite gelandet.
Ich selbst war von 1986 - 1989 am 3. Pol der Erde. Es gibt viele schöne Anekdoten, an die man sich gern zurückerinnert. Na und die negativen Geschichten betrachtet man jetzt nach all den Jahren auch mehr mit Humor.
Zu Deiner Seite muß ich Dir ein ganz großes Komliment machen. Du hast so umfangreich recherchiert und dokumentiert, dass ich es noch nicht mal geschafft habe, alles zu lesen.
Es ist aber eine der interessantesten Seiten, die ich nunmehr im www kenne. Große Klasse.

Gruß Lutz

Hasi

Eintrag #193 | 22.01.2009 07:06 Uhr |
Tja aber nur wenn man eben dies eintippt.
Aber was man nicht sucht ist nicht leicht zu finden.
Man muss schon drueber stolpern
Sieh das mal von der Marine-Seite ;-)

Hasi

Eintrag #192 | 21.01.2009 22:48 Uhr |
Tolle Seite, Glückwunsch.
Dass man fünf Jahre braucht um die zu finden ist schon hart. Ich habe wohl immer die falschen Sachen im Netz gesucht.
Aber so ist das nun mal als ehemaliger des Sonnenscheingeschwaders, man fischt im trüben und findet was. So wie jetzt, ein Perle der Dokumentation und toll gemacht.
Vielleicht kann ich ja mal wieder auffrischen eine Mühle anzulassen und mir meine 655 zurückholen. Schön in blau mit dem Schwätzer in der mitte und frischen Kuchen und Kaffe auf den Wochenendtrips über der Ostsee.

Spezielle Gruesse an René, Krone, Hübi, und JensB.
Kommentar: (kopfkratz ...) Die Kombination hubschrauber nva bei unserem Freund google 'reingehauen - und schon spuckt dieser nva-flieger.de an erster(!) Stelle aus...

Sven

Eintrag #191 | 20.01.2009 14:21 Uhr |
Hallo,
auch ich bin eher zufällig auf deine Seite gestoßen. Da ich sehr an der Geschichte des MHG's- 18 und auch allgemein an der Entwicklung der LSK der DDR interessiert bin, muss ich sagen, dass diese Seite absolut einmalig ist und dabei höchst fesselnd wirkt. Vor allem die Hubschraubertechnik und der Ausbildungsverlauf interessieren mich sehr, da ich im Moment eine zumindest von den Abläufen (ohne die militärische Seite) relativ ähnliche Ausbildung zum Verkehrsflugzeugführer bei der Lufthansa durchlaufe. Die technischen Erklärungen und auch das Thema der Navigation sind sehr aufschlussreich und verständlich beschrieben. Mich freut es zu sehen, dass ich mit meinem Hintergrundwissen, bedingt durch die Ausbildung an der LFT in Bremen, auch die doch komplizierteren Aspekte verstehen kann. (ja, trotz der Dekaden die vergangen sind, navigieren wir heute nicht viel anders... ;-) )
Abschließend möchte ich noch sagen, dass diese Seite sofort zu einem Lesezeichen in meinem Browser wird und ich weiterhin, wie auch jetzt gerade, Stunden mit dem Lesen verbringen werde.
Weiter so !!!

Gruß aus Phoenix, Arizona

Sven
Kommentar: "...ja, trotz der Dekaden die vergangen sind, navigieren wir heute nicht viel anders... ;-)".
Genau das scheinen viele von den heutigen "Bescheidwissern" oder zumindest klug Tuenden zu vergessen. Klar hat sich in Ergänzung zu 50 Jahre alter Technik und Verfahren viel getan, ein GPS gehört auch für kleine Geldbeutel zu den Möglichkeiten - aber diese "alten" Mittel sind noch heute einfach zu betreiben oder nicht so potenziell fehleranfällig wie ein hochgezüchteter Black-Box-Rechner, in den ich nicht reingucken kann - wenn auch nur mit entsprechend viel Gehirn-Arbeit handzuhaben. Natürlich wissen das auch die meisten Hobby-Piloten, wenn sie mit einem auf's Knie geschnallten Garmin durch die Gegend huschen. Komfortabel ist es ja - aber die herkömmlichen Navigationsmethoden muss man genau so gut beherrschen. Und es ist doch auch mal gut, ohne GPS und INS (deren Kapitel bei mir noch ausstehen, aber schon angefangen in meiner elektronischen Schublade liegen) Bescheid zu wissen, wo ich bin. Die Verfügbarkeit eines GPS im Flieger darf letzen Endes nicht darüber entscheiden, ob ich richtig fliege oder ein Problem im Luftraum habe. Insofern darf man das must-have-gimmick eines GPS im Auto nicht mit dem im (Klein)Flieger gleichsetzen, wenn der Mercedes-Fahrer fragt "Was denn - du musst ohne GPS fliegen?"
In diesem Sinne: viel Glück beim Fliegen in der Lufthansa!

Lutz

Eintrag #244 | 13.01.2009 16:50 Uhr |
Hallo, bin zufällig auf Deine Seite gestossen.
Sie ist wirklich interessant und mit viel Mühe erstellt, hat bei mir einige Erinnerungen wach gerufen. Ich konnte aus gesundheitlichen Gründen kein HSF werden. Brandenburg ist durch das HG-34, dem ich von 1979-1993 angehörte meine zweite Heimat geworden. Seit 1987 war ich "Wetterfrosch" in Briest.
Lutz

Heiko Leisner

Eintrag #189 | 11.01.2009 18:43 Uhr |
Super Seite!

Sehr informativ und spannend.
Leider hat es bei mir medizinisch nicht hingehauen, sonst wäre ich wohl ein Crew-Kamerad von Dir geworden (Baujahr 66).
Mein Onkel, Karl Heinz Leisner, hätte es mir bestimmt nicht leichter gemacht

BRGDS

Heiko

W.Eckhardt

Eintrag #188 | 07.01.2009 11:44 Uhr |
Wunderbare Web-Seite. Bin angenehm überrascht. Leider erst heute darauf gestoßen (durch Herrn Zahl). Vermisse die Ausbildung auf dem Flugtrainer Mi-8, oder war es nicht das "Richtige"? Habe noch einige Bilder, wenn Bedarf besteht stelle ich sie gern zur Verfügung !
Kommentar: Simulator - natürlich war er wichtig! Der KTW-8 war nun mal nicht wegzudenken aus der Ausbildung, wenngleich für uns OS immer mit viel Aufwand (da Briest weit weg von Magdeburger Straße :-( ) verbunden. Aber mit der Zeit gewöhnte man sich an das Fliegen dort und war immer auf die "lustigen" Einfälle des Instrukteurs gespannt, der uns mit Ausfälllen und Unbill der Mi-8 den Flug garnierte. Natürlich nicht zu vergleichen mit einer echten Fliegerei, aber im Nachhinein und als technisch Interessierter/ Bewanderter erstaunlich, wie man die Simulation schon damals anstellte. Nur die Hydraulik habe ich selbst nie in Aktion gesehen.

Selbstredend gibt es schon einen Artikel zum Simulator KTW-8! Dass er noch verbesserungs- und erweiterungswürdig ist, steht außer Frage. Die Welt freut sich auf die Bilder!

Nachtrag 04/2009: Bilder sind da und im entsprechenden Kapitel bereits "verwurstet"! Danke!

René Tittmann

Eintrag #187 | 30.12.2008 18:42 Uhr |
Hallo Thomas,

zunächst Dank für die unerwartet intensiven Erinnerungen, die ich auf der Zeitreise erleben durfte, auf die mich das Studium deiner Seiten geschickt hat. Viele Dinge, die seinerzeit in der Peter-Pauls-Festung an der Magdeburger Straße und auf dem Flugplatz in Briest Alltag waren, schienen bereits vergessen. In Wahrheit liegen Erinnerungen und Emotionen noch immer ganz dicht unter der Oberfläche und bedurften nur eines kleinen Anstoßes, den deine Seiten in beeindruckender Weise liefern.
Ich selbst bin von14.08.1984 – 31.08.1988 dabei gewesen und habe es noch bis zum Leutnant geschafft, obwohl ich aus medizinischen Gründen den aktiven Dienst beenden mußte. Als (ziviler) Lehrer im Hochschuldienst bin ich einigen vielleicht noch bekannt – ich habe bis Ende 1990 Fähnrich- und Offiziersschüler in die Geheimnisse der Strömungslehre, Flugmechanik und Aerodynamik einzuweihen versucht.

Gern möchte ich von einer Begebenheit erzählen, die mir beim Lesen in Erinnerung gekommen ist. Beim Besuch im Med-Punkt vor jeden Flugdienst war neben den von dir schon benannten Daten zum persönlichen Wohlbefinden wie Temperatur, Blutdruck und Puls auch einzutragen, wie viele Stunden Schlaf man absolviert hatte. Nach meiner Erinnerung mußten mindestens 8 Stunden vermerkt sein, um zum Flugdienst zugelassen zu werden. Ich weiß das noch recht genau, weil ein Erlebnis während der Fliegerischen Ausbildung auf Mi-2 sehr einprägsam war:

Wegen einer am nächsten Tag stattfindenden Waffenkontrolle waren die persönlichen Waffen nach Rückkehr von einem Mischschicht-Flugdienst zu reinigen. Aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit am Abend zogen es die Fluglehrer vor, ihre Waffen zur Reinigung an uns zu verteilen und sich nach Hause zu trollen. Mit entsprechendem Unwillen wurden zunächst die eigene und anschließend die fremde Waffe in einen für jede Inspektion unauffälligen Zustand gebracht. Erst spät endete der lange Tag im Bett. Die vorgeschriebenen 8 Stunden Schlaf waren nicht mehr einzuhalten, denn der am nächsten Tag folgende Flugdienst war als Tagschicht geplant. Der Weckruf kam in aller Frühe.
Die Mehrheit von uns hat bei der morgendlichen medizinischen Kontrolle 7,5 Stunden Schlaf eingetragen, was den Vorschriften entsprechend richtig und wahrheitsgemäß war, uns aber eine Menge Ärger gebracht hat. Aufgrund der Zeitangabe war nämlich der Flugdienst geschmissen. Wir sind dennoch zum Platz raus gefahren. Einzeln wurden wir zum Staffelkommandeur „gebeten“, wo uns ganz persönlich angeraten wurde, die Angabe so zu ändern, daß der Flugbetrieb möglich würde. Die sich für uns ergebenden Varianten waren nun also * Verstoß gegen die Dienstvorschrift oder * Falscheintrag ( bzw. Lüge) im Med-Punkt. Insgeheim unterstützt durch unsere Fluglehrer, denen ich bis heute dafür Respekt zolle, blieben fast alle bei der ursprünglichen Eintragung. Der größte Teil der geplanten Flüge fiel aus.

Ich erinnere mich, daß ausnahmslos alle Teilnehmer dieses „Aufstandes der Zwerge“ am folgenden Wochenende keinen Urlaubsschein erhielten. Irgendwie haben wir uns aber trotzdem groß gefühlt wegen unseres „Widerstandes“, und bis heute bilde ich mir ein, daß wir auch Respekt erzeugt haben, denn vergleichbare Anlässe wurden nie wieder geboten. Daß der Ausgang für uns glimpflich verlief, war sicher nur unserer Geschlossenheit zu verdanken. Einzelne hätten unweigerlich erheblich stärker zu leiden gehabt.
Dennoch blieb der Eindruck, daß unser Staffelkommandeur dies als einen persönlichen Angriff verstanden hat (sicher hat es wegen des Vorkommnisses erhebliche Wellen aus dem Kommando gegeben). Insofern war es keine Erleichterung für uns, als er, anders als von den meisten erwartet und erhofft, ebenso wie wir von der 1. HAS in die 2.HAS gewechselt ist.

Mindestens einmal im Jahr bin ich in Brandenburg, wo ich mich mit früheren WSK-Lehroffizieren zu einem Sommerfest treffe. Zu den Stammgästen zählen Oberst Belfin, OSL Raabe, OSL Ritzmann, OSL Schneider, OSL Berger, OSL Mielke und zuletzt sogar OSL Kirchner. Der Verlust von OSL Dietmar Lein, der nach schwerer Krankheit verstorben ist, wiegt schwer. Von Paul Rehor höre ich gelegentlich. Zudem gibt es jährlich ein Treffen der „Sektion 8“, wo sich die Lehroffiziere unter Oberst Schäfer in geselliger Runde zusammenfinden.

Es würde mich freuen, wenn ich mit ein paar Neuigkeiten dienen konnte.

Grüße an Dich und an alle Kameraden. Ich wünsche Dir und Deinem Internet-Projekt alles Gute.

René

Kommentar: Waffenputzen oder irgend etwas anderes - die Beschäftigung mit solchen manchmal sinnlos erscheinenden Dingen über sämtliche Dienstzeit hinaus ("Dienstschluss ist, wenn Sie damit fertig sind!") war charakteristisch für die NVA. Der ganze Aufwand um die eigentliche Kernaufgabe -Lernen und Fliegen- herum nahm sicherlich die Hälfte der gesamten Dienstzeit ein... so jedenfalls der rückblickende Eindruck. An dieser Stelle ist es sicher das falsche Wort - aber wir OS kamen uns verheizt vor. Und es wird vielen Generationen vor und nach uns nicht anders ergangen sein.
(04/2009:) Ich habe mir die Freiheit genommen, Deinen Beitrag in das Erleben um die Fliegerische Ausbildung einzubauen...

Veit

Eintrag #186 | 16.12.2008 16:29 Uhr |
Sehr gute Seite, Super gemacht...
Ich war dabei von 88-90 in Brandenburg als Fähnrichschüler.
Ausbildung zum 2. HSF auf MI 2 und dann für noch ein Paar Monate in Stavenhagen.

Silvio

Eintrag #185 | 23.11.2008 19:49 Uhr | Website
Hallo

Eine Tolle WEB-Site die hier entstanden ist sehr informativ und übersichtlich gestaltet.
Ich selbst war bei der Volksmarine , haben dort öfters mit dem MHG 18 zu tun gehabt.
Schöne Bilder auch von euerem Besuch in 2006 an der Sommerrodelbahn in Straußberg. Dort haben wir auch miteinander geredet, ich arbeite dort als Junior -Chef :))
Wart ihr eigentlich auch im Affenwald ????

Grüße aus Straußberg/Thüringen

Silvio
Kommentar: Affenwald? Na klar! Auch auf die Gefahr hin, dass nach dem exzessiven Verhalten ein paar von uns als Affen hätten arbeiten können... .
Im Ernst: der Affenwald und die Rodelbahn sind schon eine feine Sache und können für soe einen "kleinen Ausflug" wärmstens empfohlen werden.

Rex, Ingo

Eintrag #184 | 11.11.2008 22:27 Uhr |
Hi Thomas

Hast ne sehr gute Seite auf die Beine gestellt, da ich zusammen mit Dir dabei war kann ich es beurteilen :-)

Hagen

Eintrag #183 | 10.11.2008 16:40 Uhr |
Tolle Seite!!! Bin durch zufall hier gelandet und bin nicht weg gekommen.Gute Infos die Du hier hast man bekommt mal einen kleinen Einblick. Alles was ich sagen kann. Prima mache weiter so gefällt mir gut. Alles gute für Dich.
Gruß Hagen

Matthias Höhne

Eintrag #182 | 06.11.2008 17:43 Uhr |
Wahnsinn - ich denke, besser und informativer gehts kaum. Die Seite mit Ifos zur Navigation drucke ich mir aus. Bisher habe ich noch nicht so einedetaillierte und informative Informationsquelle gefunden!
Kommentar: Für Dich und alle, die sich zumindest einen Teil der Navigation ausdrucken wollten, habe ich "mal etwas vorbereitet": hier gibt es ein PDF dazu!

Klompo

Eintrag #181 | 31.10.2008 21:28 Uhr |
Ich hätte die Ausbildung fast genossen, aber dann wars vorbei mit der DDR

Kalinin

Eintrag #180 | 28.10.2008 18:59 Uhr |
Ein wenig russisch spreche ich aufgrund meiner Exfreundin. Ort hätte ich auch erkannt :-)

Karsten Krönert

Eintrag #179 | 28.10.2008 14:20 Uhr |
Hallo Thomas,

wenn ich könnte, würde ich eine Laudatio auf Deine Seiten komponieren.
Einfach Klasse, dass Du Dir die Zeit nimmst und das entsprechende Potential für die Erhaltung dieser Seite hast und damit auch einen wichtigen Teil meiner eigenen Geschichte und Entwicklung beschreibt.
Doch nun kurz zu mir:
Studium von 1984-88, davor ein Jahr HSR in Kamenz. Übrigens, mein Vorredner, der Mike Gollos, mit dem habe ich vier Jahre die Schulbank geteilt, bis auf das letzte Studienjahr. Da wollte er nach Frunse. Nach dem Praktikum in der HSFA- 3 in Cottbus auf Mi-2 bin ich nach Ende der Ausbildung in die Reserve und zur INTERFLUG, Betriebsteil Industrieflug, versetzt worden.
Da bin ich dann wieder fast drei Jahre auf Mi-8 im Außenlast- und Kranflug in der Republik unterwegs gewesen. Eine meiner schönsten und lehrreichsten Zeiten in meiner Fliegerei. Axel Beer ist mit mir den gleichen Weg gegangen.
Nach der Privatisierung des neuen Unternehmens Ende 1990 zum Berliner Spezialflug, erfolgte eine Entlassungswelle nach der anderen, der auch ich zum Opfer fiel. Glücklicherweise konnte ich Dank meiner Flugstunden und der erworbenen "Westlizenz" im Geschäft bleiben und zog über mehrere Jahre mit Fotoflug durch das neue größere Land. 1995 öffnete sich für mich die Möglichkeit bei der Sächsischen Polizei als Helikutscher anzufangen. Fing dann wieder bis 1999 auf Mi-2 an zu fliegen, auch auf der polnische W-3A "Sokol" und seit 1999 auf dem schnuckeligen EC-135.
Leider bestehen keine mir bekanten Veteranentreffen des Lehrganges 84-88 und ich habe auch nur noch zu wenigen Kontakt.
Ich werde Deine Seite mit für mich nutzen, den Einen oder Anderen mit Anzumailen.
Viele von meinem Lehrgang fliegen leider nicht mehr. Ich weiß nur noch von Axel Beer, Fred Rosenkranz, Joachim Rümmler, Steve Dornblut, Michael Sänger, ? Schwank und durch Deine HP noch von Kai Pätzold.
Tragischerweise sind Anfang bzw. Mitte der Neunziger Thomas Ludwig und Detlef Götz mit dem Heli tödlich verunglückt.

Ich würde mich freuen, wenn sich der Eine oder Andere mal bei mir melden würde. Vielleicht bekommen wir ja noch die Namen und eine kleine Veteranenrunde zusammen und Neugierig, was Ihr so treibt und wie es Euch geht, bin ich auch!

Viele Grüße

Karsten

Mike Gollos

Eintrag #178 | 24.08.2008 15:55 Uhr |
Hallo Thomas Hietschold

ich habe Deine Internet-Seite schon vor einiger Zeit gefunden und finde sie qualitativ sehr hochwertig und für mich auch emotional spannend, da ich zwei Jahre vor Dir den selben Weg ging. Das 4. Studienjahr machte ich allerdings in dem „Russenzug“, der nur ein Jahr zur Umschulung auf die Mi-24 in Frunse war. Im Gegensatz zu unseren Vorgängern mussten wir schon mir der Mi-2 und Mi-8 in der DDR richtig navigieren lernen. In Russland brauchte man das nicht wirklich können. Ich war dann noch bis 1990 in Basepohl, in der 2. Mi-24 Staffel. Wir hatten zu Beginn meines Truppendienstes neue Maschinen vom Typ Mi-24P bekommen. Die Kisten hatten richtig Dampf, war geil.

Nach meinem freiwilligen Ausscheiden aus der sich dann entwickelnden Freizeitarmee (uns wollte wirklich keiner haben), habe ich nicht wieder in einem Hubschrauber gesessen, geschweige denn einen selbst gesteuert.

Meine Freunde haben mir zum Geburtstag eine halbe Stunde „Hubschrauberfliegen“ geschenkt, was ich dann vor 3 Wochen auch einlöste. Ich bin in Schönhagen mit einer kleinen Bell zuerst mitgeflogen. Da der ehemalige TU 134 – Pilot um meinen Vergangenheit wusste und von meinem Freund Jörg Peplowski (hat die selbe Vergangenheit wie ich/ auch Mi-24P in Basepohl) entsprechend gebrieft wurde, war das ein Erlebnis der besonderen Art. Wir gingen dann also in’s „Gelände“ ohne das hier näher zu beschreiben. Das war besser als TÜPl „Klietz“ oder „Jägerbrück“. Ich durfte dann wieder selber steuern. Nach ein paar zu großen Steuerausschlägen war das Gefühl wieder da. Brauchst nicht mal Instrumente wenn gute Sicht ist. Man hat’s im Gefühl wie früher, ich hätte nicht gedacht, dass man da so schnell wieder reinkommt. Ungewohnt ist das ungekehrte Treten der Pedale. Für mich erstaunlich, wie sich solch eine Motorik in’s Gehirn brennt. Na klar, ist so ein Kleiner keine Mi-8 oder Mi24, aber man sieht nicht was hinten dran ist. Abschließend muss ich bekennen, dass mir die Tränen vor Freude kamen und ich das mit Sicherheit wiederholen werde.

Norbert Altenkirch

Eintrag #177 | 22.08.2008 21:30 Uhr |
Hallo Thomas,
Deine Webseite ist perfekt gelungen und auch für mich als ehemaligen "Motschützen" aus dem MSR 3 "Paul Hegenbart" Standort BRANDENBURG sehr interessant.
Es hat immer Spaß gemacht, mit Euch Briestern bei so manchen Übungen und Ausbildungen mitzufliegen. Ihr habt uns ja auch gezeigt, wie beweglich die alte Dame "Mi 8" ist.

Gruß Norbert

Kai Pätzold

Eintrag #176 | 07.08.2008 16:22 Uhr |
Hallo Thomas,
herzlichen Glückwunsch zu dieser perfekten Seite.
Ich war von 1984-88 in Brandenburg, Zug 844 & 842. Von 1985-87 war unser "Russenzug" für 2 Jahre in Kirgisien, in Frunse-1 zur Ausbildung.
Danach Einsatz im KHG-5 "Adolf von Lützow", 1.KHS.
Nach der Auflösung sind wir in Basepohl noch bis 1992 die Mi-24 und bis 1994 die Mi-8 in der Heeresfliegerstaffel 80 geflogen. Seit dieser Zeit fliege ich Bell UH-1D

Viele Grüße an alle Ehemaligen,

Kai Pätzold